Gudrun A. Wirbitzky
Unsere Fünfundfünfzig Jahre Crange
- Spiel mir das Lied von Crange.
- hochgeladen von Gudrun-Anna Wirbitzky
Spiel mir das Lied von Crange.
Die Wiederkehr der geliebten Cranger Kirmes am Kanal bringt den unvergleichlichen Rummel, den Duft von Mandeln und Bratwurst sowie das echte Reviergefühl. In kurzen, fröhlichen Reimen von mir sicher am besten auf den Punkt gebracht, mach ich das einfach.
Zunächst ein Rückblick:
Mit 17 Jahren hat die Cranger Kirmes meist eine ganz besondere Anziehungskraft: Man zieht das erste Mal völlig frei mit Freunden über den Rummel, genießt die lauen Sommerabende am Rhein - Herne - Kanal, erlebt laute Musik, rasante Fahrgeschäfte und das einzigartige Gefühl von Freiheit mitten im Herzen des Ruhrgebiets. Heute im Alter genießen wir Jahr für Jahr dieses Einheitsgefühl, Trubel und Jugenderinnerungen und bemerken: Crange ist eine Droge...
So heißt es für uns der 55igste Einsatz...
Crange im Herzen.
Pötte, Büdchen, bunte Lichter,
lachende, vergnügte Gesichter.
Am Kanal da tobt das Leben,
Jahrzehnte durften wir es erleben.
Kind sein:
Kettenkarussell fliegt hoch hinaus,
Geben uns selbst ein Applaus.
Beine baumeln wild im Wind,
hier oben lacht das größte Kind.
Knutschen:
Schnell noch eine Raupen Runde,
Kirmesglück schlägt keine Stunde.
Das Verdeck klappt plötzlich zu,
Kuss im Dunkeln, gehört dazu.
Leckereien:
Süße Mandeln, frisch gebrannt,
warm die Tüte in unserer Hand.
Softeis schmilzt auf unserer Zunge,
erfreut uns Alten und auch Junge.
Weißer Schaum mit Schokoguss,
Zack, ist mit der Kirmes Schluss.
📷
Frische Fotos folgen.
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
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