Das wird teuer
Herne: Fake - Notruf - Falscher Alarm
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Samstagabend im Herner Stadtteil Crange. Rettungshubschrauber kreisen rund 60 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr eilen zum Einsatzort. Falscher Alarm gegen 18.21 mehrere Notrufe werden abgesetzt . Eine Person soll nackt von einer Brücke in den Rhein-Herne-Kanal gesprungen und untergegangen sein. Neben Booten fordern die Retter auch eine Tauchergruppe der Feuerwehr Gelsenkirchen an. Nach rund anderthalb Stunden intensiver Suche wurde der Einsatz abgebrochen, da sich herausstellte, dass sich niemand im Wasser befand.
Was war geschehen?
Eine frei erfundene Notlage: ein 18 Jähriger Tatverdächtiger, der den Behörden bereits bekannt war. Erst wenige Wochen zuvor gab es einen identischen Fehlalarm am Wesel-Datteln- Kanal in Dorsten.
Die Polizei hat gegen den Heranwachsenden eine Strafanzeige wegen des Missbrauchs von Notrufen erstattet. Ob der Verursacher genug Kleingeld hat um die Einsatzkosten im fünfstelligen Bereich zu zahlen? Man fragt sich mitunter was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht.
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
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