Zwischen Narrenfreiheit und Konsum
Faschingskostüm gesucht?
- Foto: Von: karepa Quelle: Adobe Stock
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Fasching/Karneval ist historisch mehr als „verkleiden und los“: Als Zeit vor der Fastenzeit war es seit Jahrhunderten ein bewusstes Ausnahmefenster im Jahr. Hinter der Maske wurde Narrenfreiheit möglich – Rollen durften kippen, Autoritäten wurden parodiert, das Alltägliche kreativ kommentiert. Genau deshalb steckt im Kostüm eigentlich eine kleine Botschaft: nicht nur „ich sehe anders aus“, sondern „ich spiele, übertreibe, erzähle etwas“.
Und damit sind wir bei der heutigen Frage: Kostüm selbst machen, kaufen – oder gar nicht mitmachen? Viele achten stärker auf Budget und Nachhaltigkeit. Ein DIY-Kostüm ist dabei nicht zweite Wahl, sondern oft die Form, die dem Ursprung am nächsten kommt: Idee statt Einheitslook.
Ideenbörse (last minute, mit wenig Aufwand):
- Der Bankräuber: Schwarz-weiß gestreifter Pulli, schwarze Hose/Handschuhe. Maske fix aus Tonpapier + Gummiband. Dazu ein Jutesack mit aufgemaltem Dollarzeichen.
- Der Pantomime: Gleicher Look, nur „harmloser“: weißes Gesicht (Schminke), weiße Handschuhe – fertig.
- Marilyn Monroe („Das verflixte siebte Jahr“): Weißes Neckholderkleid mit ausgestelltem Rock, weiße Pumps, roter Lippenstift. Blond (zur Not Perücke) und ein Schönheitsfleck als i-Tüpfelchen.
- Lebendige Pop-Art: Einfarbige Kleidung, schwarzes Klebeband als Konturen, knallige Schminke für Comic-Punkte. DIY: Sprechblasen mit Textil-/Acrylfarbe („WOW!“, „BANG!“). Optional: Bilderrahmen als Requisite.
Jetzt sind Sie gefragt: Welches Kostüm erzählt bei Ihnen die beste Geschichte und sind Sie eher Team DIY, Team gekauft oder Team „ich schau nur zu“?
Bürgerreporter:in:PR Redaktion |
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