Landratsamt Augsburg
Landkreis Augsburg präsentiert Ergebnisse des Teilprojekts „BauKI“

Staatsministerien würdigen innovativen Ansatz zur Beschleunigung von Bauanträgen

Der Landkreis Augsburg hat Vertretern des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration sowie zwei Vertretern der Geschäftsstelle des Beauftragten für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung kürzlich die bisherigen Ergebnisse des Teilprojekts „BauKI“ im Rahmen der eingereichten Bewerbung als Modellregion Bürokratieabbau vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, durch den Einsatz moderner KI-gestützter Assistenzsysteme die Bearbeitung von Bauanträgen effizienter, schneller und bürgerfreundlicher zu gestalten. Im Landratsamt Augsburg präsentierten der stellvertretende Landrat Dr. Michael Higl und der Geschäftsbereichsleiter für Kreisangelegenheiten Christopher Schuhknecht die aktuellen Entwicklungen. Der Besuch fand im Zusammenhang mit der eingereichten Bewerbung des Landkreises Augsburg als „Modellregion Bürokratieabbau – Ermöglichende Verwaltung“ statt. Bei dem Termin wurden die Ministeriumsvertreter über die bisherigen Ergebnisse informiert und um Unterstützung gebeten.

Im Rahmen des Projekts wurden in einem ersten Workshop mit wissenschaftlicher Begleitung erste Hemmnisse aus den Bereichen Gesetzgebung, Datenschutz und Digitalisierung identifiziert. Diese sollen in einem zweiten Workshop Anfang 2026 vertieft analysiert werden. Die Ergebnisse fließen anschließend in einen Abschlussbericht an den Staatsbeauftragten für Bürokratieabbau, Walter Nussel, ein, damit andere Landratsämter von den Ergebnissen profitieren können. Dies ist der Sinn des Ansatzes einer Modellregion. Gleichzeitig dient der Bericht der Staatsregierung dazu, die für eine schnellere und transparentere Genehmigungserteilung erforderlichen Gesetzänderungen vornehmen zu können. Für die spätere Test- und Umsetzungsphase wird unter anderem die Anwendung einer Experimentierklausel und gegebenenfalls eine Anpassung des geltenden Rechtsrahmens notwendig sein.

Das Teilprojekt „BauKI“ verfolgt das Ziel, Prüfprozesse im Baurecht zu automatisieren und Mitarbeitende durch KI-basierte Werkzeuge zu unterstützen. Dabei werden Bauanträge automatisiert auf Vollständigkeit und Konformität mit den bayerischen Bauvorschriften geprüft, Bebauungspläne analysiert, aktuelle Rechtsdatenbanken eingebunden und ggf. Bescheid- und Stellungnah-etexte automatisch generiert. Pilotgemeinde für die Erprobung im Live-Betrieb ist der Markt Meitingen, wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Studierenden der Hochschulen Landshut und Ludwigsburg. Landrat Martin Sailer unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Region: „Mit BauKI gestalten wir die Verwaltung nicht nur effizienter, sondern auch transparenter und bürgerfreundlicher. Unser Ziel ist es, den Menschen in unserem Landkreis spürbare Vorteile bei Bauanträgen zu bieten und gleichzeitig innovative Technologien in der Verwaltung zu erproben. Diese können dann in der Zukunft auch auf andere Verwaltungsprozesse übertragen werden.“

Der nächste Projektabschnitt umfasst eine vertiefende Analyse sowie die technische Entwicklungsphase ab Februar 2026. Die Pilotierung des KI-Assistenzsystems ist von März bis Juni 2026 vorgesehen.

Text: Landratsamt Augsburg

Bürgerreporter:in:

myheimat Redaktionsteam aus Augsburg

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