Durch Wald und Flur mit dem Bundestagsabgeordneten Eduard Oswald

Wandersmann Eduard Oswald
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Oswald selbst trug an diesem Tag sportliche Freizeitkleidung – eine braune Trekkinghose und ein bunt bedrucktes Hemd. „Politik ist dazu da, um stellvertretend für die Bürger tätig zu sein.“ Dieses Motto setzte er mit der Wanderung um, die die meist älteren Gäste zuerst zur Wallfahrtskapelle "Maria Aich" auf der Strecke zwischen Oberbernbach und Motzenhofen führte. Dort wurde ein kurzer Gottesdienst mit Singen und einem Gebet abgehalten, ehe es dann Richtung Wald ging. Der heimatverbundene Politiker bemühte sich engagiert, mit zahlreichen Bürgern ein Gespräch zu eröffnen und hörte andererseits auch ausgiebig zu. Die gute Laune war ihm dabei anzusehen: er lachte, scherzte und ließ es sich auch nicht nehmen, die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Das Ziel der Wanderung war ein Naturschutzgebiet, durch welches das unter Oberbernbachern sehr bekannte Silberbrünnl lief. Das Wasser dieser Quelle dort ist so rein und frisch, dass man es ohne Bedenken direkt trinken kann. Den Namen „Silberbrünnl“ erhielt der kleine Bach durch den Untergrund, über den er fließt. Dieser ist nämlich mit winzigen silberfarbenen Partikeln durchsetzt. Das Gebiet beherbergt auch verschiedene Bienen- und Ameisenkolonien und sogar wilde Orchideen gedeihen dort prächtig. „Wir werden noch mal dankbar sein, dass wir uns hier in den gemäßigten Zonen befinden“, betonte Oswald die Schönheit der heimischen Natur. Bei der Festlegung des Weges hatte es trotzdem Schwierigkeiten gegeben. Aufgrund der heftigen Niederschlagsmengen der voraus gegangenen Tage, mussten die Läufer einen längeren Weg nehmen, um morastige Stellen zu umgehen. „Aber so ist Wetter, so ist Natur“, meinte der Abgeordnete.
Die Stationen wurden musikalisch begleitet. Der junge Simon Weiß aus Oberbernbach brachte seine Trompete mit und spielte traditionelle bis moderne Lieder wie zum Beispiel „How deep is your love“ von den Bee Gees. Nach einem kurzen Aufenthalt an einer über 150-jährigen Waldhütte, wo zur Abkühlung Getränke an die durstigen Wandersleut’ verteilt wurden, begab man sich wieder auf den Rückweg. Nach über zwei Stunden kehrten die Teilnehmer nach ihrer sportlich-fröhlichen Betätigung in das Oberbernbacher Sportheim ein, um sich bei kalten Getränken und deftigen Speisen zu stärken.

Bürgerreporter:in:

Sabine Zink aus Aichach

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