Games-Förderung
Bayern entwickelt erfolgreiche Games-Förderung weiter: Konzept, Prototyp, Produktion – Erfolg!

Foto: Staatsministerium für Digitales
  • Foto: Staatsministerium für Digitales
  • hochgeladen von Team Fabi

Minister Dr. Mehring: „Neues Wachstum durch frische Ideen auf explodierenden Zukunftsmärkten!“

Erst vor wenigen Wochen hat die erste bayerische Games-Standortstudie belegt: Die Förderstrategie des Freistaats wirkt. Seit 2018 hat sich die Zahl der Games-Unternehmen in Bayern mehr als verdoppelt und die Branche erwirtschaftet rund 347 Millionen Euro Umsatz. Jetzt legt das Bayerische Staatsministerium für Digitales nach und hat seine Förderrichtlinie für Games in enger Abstimmung mit dem FilmFernsehFonds Bayern und der Branche weiterentwickelt. Die Neuerungen setzte Minister Mehring bereits am 30. Juni 2026 in Kraft.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Die jüngste Standort-Studie hat es schwarz auf weiß bestätigt: Unsere Strategie geht voll auf. Deshalb setzen wir diesen Erfolgskurs gemeinsam mit der bayerischen Games-Branche fort. Mit den Neuerungen in der Förderrichtlinie nehmen wir die ersten Entwicklungsphasen - Konzepte und Prototypen - noch stärker in den Blick und treiben so die Professionalisierung unserer Studios weiter voran. Gleichzeitig öffnen wir unser Ökosystem ganz bewusst für eine neue Generation von Talenten, die mit frischen Ideen in die Games-Entwicklung einsteigen will. Dabei ermöglichen wir den transparenten Einsatz von Werkzeugen wie Künstlicher Intelligenz und legen gleichzeitig Wert auf erste bespielbare Inhalte zum Abschluss der Konzeptphase. Für mich ist klar: Diese Neuerungen in unseren Förderrichtlinien machen Bayern auch in Zukunft zur idealen Startrampe, von der aus Deutschlands Games-Szene weiter durchstarten kann!“

Dorothee Erpenstein, Geschäftsführerin FFF Bayern: „Mit der Weiterentwicklung der Games-Förderrichtlinie entwickeln wir diese Förderschiene konsequent weiter. Höhere Obergrenzen eröffnen die Möglichkeit, auch umfangreichere Projekte zu begleiten. Gleichzeitig greifen die einzelnen Förderstufen künftig noch besser ineinander und schaffen für Studios einen verlässlichen Entwicklungspfad von der ersten Idee bis zur Produktion. Ein besonderes Anliegen bleibt die Förderung des Nachwuchses: Mit passgenauen Regelungen für Erstprojekte bei Förderhöhe und Eigenanteil erleichtern wir neuen Talenten den Einstieg in die professionelle Games-Entwicklung.“

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
• Bewährtes bleibt: Die Förderung der drei Phasen Konzept, Prototyp und Produktion bleibt erhalten. Bayern setzt in Einklang mit der Branche auf ein System, das sich bewährt hat.
• Mehr Fördergeld: Die Förderbeträge steigen bei Konzept und Prototyp: bei Prototyp sind künftig bis zu 350.000 Euro zinsfreies Förderdarlehen statt bisher 200.000 Euro möglich, wenn der Eigenanteil bei 30 Prozent liegt. Die Produktionsphase bleibt in bewährter Form bestehen, damit weiterhin große, bayerische Projekte gefördert werden können.
• Weniger Eigenkapital-Druck: Der Mindest-Eigenmittelanteil sinkt von 10 auf 5 Prozent. Das schont die Barmittel gerade junger Studios und stärkt gezielt den Nachwuchs.
• Erfolgsdarlehen bleibt Wachstumsmotor: Studios, die ein Förderdarlehen erfolgreich zurückzahlen, erhalten unkompliziert eine direkte Förderung für ihr nächstes Projekt. Realer Erfolg wird so unmittelbar in neuen Schub verwandelt.

Wie diese Strategie schon heute Früchte trägt, zeigt ein aktuelles Beispiel aus Nürnberg: Das Entwicklerstudio Spaceflower UG hat dem Freistaat dank des wirtschaftlichen Erfolgs seines Strategiespiels „Let Them Trade" jüngst 55.000 Euro an Fördermitteln zurückgezahlt. Dieses Erfolgsdarlehen-Modell wird mit der aktuellen Richtlinienfortschreibung nun weiter gestärkt. Minister Mehring: „Aus initialer Förderung wird konkrete Wertschöpfung in Bayern. So geht echte digitale Dividende. Wir verstehen Bayern als Top-Tech-Land im Herzen Europas. Deshalb wollen wir uns in neuen Wachstumsmärkten wie dem Games-Sektor, auf denen der Wohlstand der Zukunft verteilt wird, nicht mit einer passiven Zuschauerrolle begnügen. Stattdessen geben wir politischen Schub und entwickeln den Freistaat gezielt zu einem der führenden Games-Standorte Europas. Wir setzen auf neues Wachstum durch frische Ideen auf explodierenden Zukunftsmärkten!“, so Minister Dr. Mehring.

Bürgerreporter:in:

Team Fabi aus Meitingen

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

7 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.