Freie Wähler Meitingen
Radtour bringt Informationen zu aktuellen Bauprojekten in Meitingen
- Ein Ziel der Radltour von den Freien Wählern Meitingen die vom dritten Meitinger Bürgermeister Rudi Helfet, FW Ortsvorsitzenden Robert Hecht sowie die Marktgemeinderäten Patrick Gerblinger und Ernst Dittrich (von links) durchgeführt wurde war auch der Standort der künftigen DK 0 Deponie im Ortsteil Langenreichen.
- Foto: Peter Heider
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Meitinger FW-Marktgemeinderäte besichtigten zahlreiche Neubau-, Natur- und Sanierungsobjekte in der Marktgemeinde und deren Ortsteilen.
Von Peter Heider
Es ist seit Jahren Tradition, dass sich die FW-Fraktion der Marktgemeinde Meitingen immer zu Beginn der dritten Jahreszeit, dem Herbst, auf ihre Fahrräder schwingt, um verschiedene Themen und bauliche Angelegenheiten in Meitingen und den einzelnen Ortsteilen aufzugreifen, sich vor Ort über die Sachlagen zu informieren und darüber zu diskutieren.
Marktgemeinderat Ernst Dittrich und der dritte Bürgermeister Rudi Helfert (FW) hatten auch dieses Jahr wieder ein interessantes Programm für ihre Kollegen zusammengestellt und ausgearbeitet. Das besondere Augenmerk der Freien Wähler galt dem neu angelegten Kreisverkehr im Gewerbegebiet Via Claudia, der DKO-Deponie im Ortsteil Langenreichen, dem südlichen Erlinger Dorfbach und der Aufforstung der Lechstahl Werke. Dabei wurde der Gruppe schnell klar, dass noch viel Arbeit und Zeitaufwand erforderlich sind, um die bereits begonnenen und geplanten Projekte in trockene Tücher zu bringen.
Der Start der Tour mit dem umweltschonenden Fahrrad erfolgte in Meitingen am Rathaus in der Schlossstraße, das sich derzeit in der Umbau- und Sanierungsphase befindet. Von dort führte die Tour die Freien Wähler in den nördlichen Teil Meitingens, in das im Bau befindliche neue Gewerbegebiet Via Augusta, um die Baufortschritte zu besichtigen.
„Ende des Jahres werden die Firmen, die sich dort ansiedeln, mit ihren Baumaßnahmen beginnen können“, erklärte Patrick Gerblinger.
Von dort aus radelte die Gruppe in den Ortsteil Langenreichen, in dem eine DKO-Deponie für Inertabfälle entstehen soll. Dabei handelt es sich um Stoffe wie Boden- und Erdaushub, Bauschutt sowie mineralische Bauabfälle, die nur sehr geringe Schadstoffgehalte und ein sehr geringes Auslaugungspotenzial haben.
„Derzeit“, schilderte der FW-Ortsvorsitzende Robert Hecht, „befindet sich die Deponie im Genehmigungsverfahren.“
Ein weiteres Ziel war der Dorfbach im südlichen Bereich von Erlingen. „Das Bachbett des sogenannten Zollbachs verliert Wasser, und eine Ertüchtigung ist noch ungeklärt“, meinte dazu der dritte Meitinger Bürgermeister Rudi Helfert.
Letztes Ziel war die Besichtigung der Aufforstungsmaßnahme im Gebiet der Lechstahl Werke südlich des Ortsteils Herbertshofen. Die Gruppe zeigte sich sehr überrascht über die neu aufgeforstete Waldfläche am Lohwald. „Aus den angewachsenen Setzlingen sind mittlerweile schon kleine Bäumchen gewachsen“, so Ernst Dittrich.
Ausklang in der Herbertshofener Sportgaststätte
Abschließend diskutierten, sprachen und unterhielten sich die Marktgemeinderäte in geselliger Runde in der Herbertshofener Sportgaststätte über die gesammelten Eindrücke der besichtigten Objekte und Maßnahmen, die sie bei der Tour mitgenommen hatten.
Bürgerreporter:in:Florian Handl aus Augsburg |
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