Orientierungsmesse der FamilienAuszeit
Was wird aus meinem Kind? – Förderung von Geburt bis zum Schulabschluss und berufsorientierende Einstiegsmöglichkeiten

Unser Bilderbogen vermittelt einen Eindruck von der erfolgreichen Meitinger Orientierungsmesse, an der über 300 Besucher und Aussteller teilnahmen.   | Foto: Peter Heider
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  • Unser Bilderbogen vermittelt einen Eindruck von der erfolgreichen Meitinger Orientierungsmesse, an der über 300 Besucher und Aussteller teilnahmen.
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Meitingen. Eine Orientierungsmesse unter dem Motto „Förderung von Geburt bis zum Berufsalltag, auch ohne Schulabschluss“ veranstaltete der inklusive Meitinger Verein Familien-Auszeit auf dem Gelände der Dominik-Ringeisen-Werkstätte in der Meitinger Raiffeisenstraße. „Wir konnten 30 Aussteller und über 310 Teilnehmer begrüßen, mit so einer großen Resonanz hatten wir nicht gerechnet“, zog Heike Rabas, Vorsitzende des vor einem Jahr in Meitingen ins Leben gerufenen Vereins, nach der Messe Bilanz. „In vier Räumen wurden von den Ausstellern den Besuchern, Familien mit und ohne beeinträchtigte Menschen sowie deren Angehörigen, Selbsthilfegruppen, Behindertenbeauftragten von Städten, Gemeinden, Firmen, Studenten und Auszubildenden aus sozialen Bereichen und Interessenten Wege zur Inklusion erläutert und auch praktisch gezeigt“, erklärte Heike Rabas, Vorsitzende des ausrichtenden Vereins FamilienAuszeit, nach der etwa dreistündigen Präsentation.

Zahlreiche Aussteller unterschiedlichster Berufszweige hatten sich zur Orientierungsmesse angemeldet und beantworteten Besuchern in Form von Praxisfragen zum Thema Inklusion. Die Themen beinhalteten Individual- und Schulbegleitung, Förderschule – Chancen erkennen, Vorstellung der künftigen Fritz-Felsenstein-Schule-Einrichtung in Langweid, Einstieg in die inklusive Freizeitgestaltung, richtig bewerben ohne Schulabschluss, berufsorientierte Einstiegsbegleitung, Unterstützung durch die CAB-Behindertenhilfe und Kündigungsschutz bei Schwerbehinderung.

Marktgemeinde- und Kreisrätin Annemarie Probst blickte bei ihrem Besuch zurück, dass sie im Meitinger Marktgemeinderat vor zehn Jahren einen Antrag gestellt hatte, dass für Menschen mit Behinderung mehr getan werden muss, worauf das Inklusionsbüro installiert wurde. „Wir machen somit sehr viel in unserer Marktgemeinde für Menschen mit Handicap und finden im Verein FamilienAuszeit auch große Unterstützung von verschiedensten Seiten“, erklärte Probst. Bürgermeister Michael Higl, der die Initiative des Vereins, eine solche Veranstaltung auszurichten, als Bereicherung der Lebensqualität für Menschen mit Behinderung bezeichnete, freute sich über den großen Besucher- und Ausstellerzuspruch. Auch der Landtagsabgeordnete Anton Rittel zeigte sich von der großen Besucher- und Firmenteilnahme an der Messe sehr angetan. „In Meitingen stehen auch Menschen mit Handicap nicht im Abseits“, freute sich der Landtagsabgeordnete.

Das Rahmenprogramm beinhaltete acht Kurzvorträge zu den unterschiedlichsten Lebensabschnitten, Mitmachaktionen für alle Generationen auf dem gesamten Ausstellungsgelände, Bewerbertraining, das Erstellen von Bewerbungsfotos und Airbrush-Tattoos, handwerkliche Aktionen sowie im Austausch-Café Speisen & Getränke, die für eine entspannte Atmosphäre sorgen. Vorgestellt wurde vom Vorstandsteam auch die neue „Landkarte der Inklusion“, die Ende März 2025 geschaffen wurde und bundesweite Unterstützungsangebote für alle Altersgruppen und deren Bedarf darstellt. Im kommenden Jahr soll die Orientierungsmesse in Augsburg durchgeführt werden.

Text: Peter Heider

Bürgerreporter:in:

myheimat Redaktionsteam aus Augsburg

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