Vom Runden Tisch zum Stationenweg
Förderverein zieht Bilanz
- Foto: Eine ökumenische Vesper feierten in der Hauskapelle des Christkönigs-Instituts Meitingen v.l.n.r. Pfarrer Gerhard Krammer, Domvikar Ulrich Müller und der evangelische Ruhestandsgeistliche Walter Lost. (Bild: Walburga Kimmel)
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Vom Runden Tisch zum Stationenweg
Förderverein zieht Bilanz
Von Rosmarie Gumpp
Meitingen:
Mit einer ökumenischen Vesper in der Hauskapelle des Christkönigs-Instituts begann die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Max Josef Metzger e.V. Für Frieden und Einheit. Unter dem Leitwort „Wie der Herr es will“ gedachten die Mitfeiernden des seligen Max Josef Metzger.
Im Pfarrheim St. Wolfgang begrüßte der zweite Vorsitzende Pfarrer Gerhard Krammer die 26 Anwesenden, darunter den dritten Bürgermeister der Marktgemeinde, Rudolf Helfert, sowie die Generalleiterin des Christkönigs-Instituts, Annemarie Bäumler.
In seinem Rechenschaftsbericht zeichnete der erste Vorsitzende Domvikar Ulrich Müller die Entstehung des Vereins nach: 2023 begann alles mit einem „Runden Tisch“ mit dem Ziel, den Einsatz Max Josef Metzgers für Frieden und Ökumene in Kirche und Gesellschaft zu bewahren und für die Gegenwart fruchtbar zu machen. Daraus sei der Förderverein hervorgegangen, der am 12. Mai 2025 gegründet wurde. Ein zentrales Vorhaben des Vereins ist die Errichtung eines frei zugänglichen Stationenwegs in Meitingen, der Leben und Wirken Metzgers vermittelt. Das Projekt wird nach Angaben des Vereins mit 180 000 Euro durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus gefördert.
Kassiererin Walburga Kimmel legte den Finanzbericht vor: Zum Jahresende 2025 wies der Verein einen Kassenstand von 16.119,27 Euro aus. Die Kassenprüferinnen Brigitte Kaiser und Martina Hölzl bescheinigten eine ordnungsgemäße Buchführung; Kassiererin und Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet. Der Verein zählt aktuell 43 Mitglieder.
Für das laufende Jahr kündigte der Förderverein zwei Vortragsabende an: Am 20. April ist im Pfarrheim ein Vortragsabend zur Bedeutung der Erinnerungskultur geplant, anschließend wird der Stationenweg vorgestellt. Am 21. Oktober spricht Abt Johannes Eckert (München) unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach.“ Höhepunkt soll erneut die Christkönigsfeier am 22. November sein; als Prediger hat Abt Dr. Marianus Bieber (Niederaltaich) zugesagt. Zudem will der Verein verstärkt für seine Anliegen werben und insbesondere junge Menschen stärker einbinden.
In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Helfert das Engagement des noch jungen Vereins, sagte dem Verein die Unterstützung der Marktgemeinde zu und betonte, der geplante Stationenweg werde für den Markt Meitingen eine Bereicherung sein.
Bürgerreporter:in:Rosmarie Gumpp aus Ellgau |
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