Sprachliche Bildung in der Kita St. Elisabeth
Wo findet Sprache statt?

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Kinder lernen Sprache, indem sie mit anderen in Kontakt treten. Je mehr sprachliche Erfahrungen sie machen, desto besser können sie sich ausdrücken, zuhören, Fragen stellen, ihren Wortschatz erweitern und nach und nach die Welt verstehen und begreifen.

Wo findet Sprache statt?
Sprache findet immer und überall statt – jedes Wort zählt und sie wächst jeden Tag mit dem Kind. Sie ist eine wichtige Kulturtechnik und damit ein zentrales Element in vielen Bereichen des menschlichen Lebens.
Die Sprache begleitet das Kind durch jeden Moment des Tages. Sie entsteht nicht nur beim Erzählen oder Vorlesen – sie steckt in allen kleinen und großen Situationen des Alltags. Viele Sprachanlässe ergeben sich ganz natürlich. Einige davon möchten wir hier aufzeigen:

Zwischenmenschliche Kommunikation:
Man kann nicht, nicht sprechen, denn auch Körpersprache, Gestik und Mimik sind sprachlicher Ausdruck - also nonverbale Sprache, in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Diese kann alleinstehen oder auch unterstützend verwendet werden, um emotionale oder intellektuelle Botschaften zu übermitteln.

Beim Anziehen und Essen:

Alltagsmomente bieten wunderbare Möglichkeiten, Wörter zu lernen: über die gerade ausführende Handlung, bzw. in der Situation zu sprechen, Farben zu benennen, über Kleidung sprechen, über Hunger, Geschmack oder Gefühle reden.

Beim Spielen:

Ob im Rollenspiel, beim Bauen oder draußen im Garten – Kinder erzählen, verhandeln, stellen Fragen und erklären sich und ihre Ideen. Im gemeinsamen Spiel wird Sprache lebendig.

Beim Kreativ sein und Entdecken:

Wenn Kinder malen, schneiden, kleben, forschen oder neues ausprobieren, sprechen sie oftmals über das, was sie gerade tun. Sie beschreiben ihre Schritte, planen und erzählen von ihren Erlebnissen und Eindrücken.
Beim Zuhören und Erzählen:
In der Kita hören Kinder viele Geschichten, Lieder, Verse und Reime. Sie lernen aktiv zuhören – und bekommen Zeit, selbst zu erzählen: von zuhause, von Freunden, ihren Ideen, Wünschen, etc.

Beim Streiten und Vertragen:

Auch Konflikte sind wichtige Sprachlern -Momente: Kinder lernen Bedürfnisse auszudrücken, Gefühle zu benennen und Lösungen bzw. Kompromisse zu finden – begleitet von uns Erwachsenen.
Beim Trösten:
Sanfte Worte, Nähe und Zuwendung geben Sicherheit. Sprache hilft Kindern Gefühle zu verstehen und Vertrauen aufzubauen.

Wie Sie sehen: gemeinsam – im Kindergarten und zuhause – können und sollten wir Kindern im Alltag, täglich, bewusst viele schöne Sprachanlässe schenken, damit sie sich regelmäßig darin spielerisch üben können!

Bürgerreporter:in:

St. Elisabeth Kita aus Gersthofen

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