„Summer in the city“
Vocalissimo in Kissing

Foto: Roland Plomer
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Für ein erfolgreiches Open Air Konzert bedarf es neben guten Künstlern, einem hierzu geeigneten Raum, bei welchem an Wind und Wetter gedacht werden muss, auch einer Portion Glück mit dem Wetter.
Bei der diesjährigen, zum ersten Mal in Kissing erfolgten Veranstaltung waren sowohl das Wetter als auch der Platz zwischen Paartalhalle und dem Fußballgelände des KSC Kissing eine optimale Voraussetzung für ein gelungenes Event.
Klimatisch bedingt fand der erste Teil um 19 Uhr bei 28 Grad und Sonnenschein statt und verlangte sowohl den Ausführenden als auch den Hörern einiges ab. Der zweite Teil jedoch endete mit Beleuchtung bei angenehmen 20 Grad in bereits hereinbrechender Abendstimmung.
Eine große Bühne bestückt mit Mikros, Beleuchtungsständern und viel musikalischem Zubehör ermöglichte es den sieben Musikern „Music in the city“ vom Central Park in New York über zahlreiche andere Weltstädte in das beschauliche Paartal nach Kissing zu transferieren.

Das 150-minütige Programm, durchmoderiert von den beiden Sängerinnen Nathalie Muchitsch und Alexandrina Simeon, fand bei den sehr zahlreichen Hörern besten Anklang.
Die Zusammenführung verschiedenster Musikbereiche - von Filmmusik über Musical, ABBA bis hin zu bekannten Jazzstandards – war sehr gelungen und gibt eine Steilvorlage auch für ein Open Air in 2027.

Alexandrina Simeon – eine für große Teile der U-Musik bekannte und in der Musikszene Augsburgs und darüber hinaus geschätzte Sängerin hat sich als Partnerin die ebenfalls in der Pop und Tanzszene bekannte Sängerin Nathalie Muchitsch mit ins Boot geholt.
Beide – am Stetten Institut vom damaligen Kissinger Musiklehrer Dierk Sartor geförderten und entdeckten Sängerinnen - konnten das Publikum mit ihren Stimmen und ihrer Präsentation begeistern. Ob Musik oder Moderation, alles war perfekt!

Ihnen zur Seite standen die Bläser Stefan Wiedemann und Christian Gastl, beide Profis, die ihre Erfahrung durch die Mitwirkung in zahlreichen Bigband Ensembles einbringen konnten.
Die Grundfeste – auch in der Musik ist dieser Teil ein sehr wichtiger – waren von Markus Trinkl an den Drums, Daniel Brackendorfer am E-Bass und Roland Plomer am Piano bestens besetzt.

Ein Schlagzeugsolo des Friedbergers sorgte für pure Begeisterungsstürme. Wann kann man schon einen Schlagzeuger alleine hören? Meist dient er der rhythmischen Unterstützung des Ensembles. In Kissing war dies sicht- und hörbar.

Zu erwähnen ist auch die Tontechnik und Beleuchtung der Fa. Klangwerk, welche die Voraussetzung für eine gute Tonübertragung und Stimmung im Freien schaffte. In der Kirche, dem eigentlichen Hauptveranstaltungsort des Leiters, Roland Plomer, ist dies viel einfacher zu realisieren.

Mit viel Applaus verabschiedete sich Vocalissimo mit dem Stück Pennsylvania 6 500, der Rufnummer eines berühmten Hotels, welche von den Hörern impulsiv eingesprochen wurde. Text: Roland Plomer

Foto: Roland Plomer
Foto: Roland Plomer
myheimat-Team:

Joachim Meyer aus Friedberg

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