Fantasie / Märchen/ Feen
Der Tanz der Regenelfen
- KI-generiert
- hochgeladen von Hildegard Grygierek
Es war Margaritenzeit im Garten.
Nach vielen sehr warmen Sommertagen hatte endlich ein sanfter Regen die Blumen besucht - und überall glitzerten die Tropfen wie kleine Diamanten auf den weißen Blütenblättern. Darüber freuten sich nicht nur die Margeriten, sondern auch die Regenelfen, die sich auf einer besonders großen Blume an den Händen fassten und fröhlich im Kreis tanzten. Einige trugen hauchzarte weiße Röckchen, die sich im leichten Wind bewegten wie feine Blütenblätter. Eine Schmetterlingselfe war aus dem Lavendel herbeigeflogen und ließ ihre bunten Flügel im Sonnenlicht schimmern, während eine kleine Elfe ganz für sich allein auf einem anderen Blüte tanzte und dabei so glücklich aussah, als würde sie dem Sommer ein Dankeschön schenken.
"Der Himmel hat uns seine schönsten Perlen geschickt“, sagte die kleine Lumina glücklich. "Und jede einzelne macht die Blumen ein bisschen fröhlicher“, antwortete Marielle und strich liebevoll über einen funkelnden Tropfen. Dabei sangen die Regenelfen ihr altes Regenelfen-Lied: "Tropfen fein und Tropfen klar, macht den Sommer wunderbar. Glitzerperlen, leicht und klein, mögen alle glücklich sein."
Ganz in der Nähe saß Herr Tupfenius, ein Marienkäfer, mit so vielen Punkten, dass sich die Regenelfen beim Zählen immer wieder verzählten. Der kleine Weltreisende erzählte gern, dass seine Familie einst aus dem fernen Asien gekommen war und er jedes Jahr zur Margaritenblüte als lieber und gern gesehener Gast in den Garten zurückkehrte. Ausgerechnet ihm fiel an diesem Tag ein dicker Regentropfen direkt auf den Kopf. "Platsch!", rief er erstaunt. Doch schon lachte er und behauptete stolz, ihm sei ein echter Himmelsdiamant geschenkt worden.
So tanzten die Regenelfen noch eine ganze Weile auf ihrer Margerite, begleitet vom leisen Summen der Bienen und dem Duft der nassen Erde.
Ende
Bürgerreporter:in:Hildegard Grygierek aus Essen |
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