Baumfällung,Natur-Recht,Freiheit,Anarchie
Hier war der Kettensägenmann am Werk.
- hochgeladen von Nicolai Schnitzler
Was soll das?
Gestern, spät in der Nacht, fiel mir einem an Flatterband festgemachten Zettel, an der Kerckhoffstrasse auf, worauf ganz unmissverständlich stand - FREI HALTEN 16.07.2026 BAUMFÄLLUNG. Heute morgen zur Gassi Runde waren beide Bäume noch komplett. Heute Nachmittag, sah es ganz anders aus.
Bei so einem Anblick kommt es wirklich in mir hoch. Ich gehe davon aus das die Reste morgen fallen werden. Beide Bäume waren mit einem roten Punkt versehen, schienen aber nicht zu den problem Bäumen zu gehören. Standen halt schon immer hier und ich kann mir nicht erklären was das Problem mit den beiden Bäumen war. Was ich aber mit Sicherheit weiß, das jeder gefällte Baum eine Katastrophe ist. Ob das eine öffentlichtliche oder private Fläche ist , kann ich nicht sagen. Meiner Meinung nach ist unser Umgang mit der Natur - absolut zu verachten. Es gibt nur ganz wenige Gründe die uns berechtigen einen Baum zu fällen. Die Stadt Essen sieht das aber ganz anders, spielt sich als schützende Hand für das Stadtgrün auf, betreibt aber hier eine Zerstörung, die ich nicht bereit bin mir weiter anzuschauen. So was radikales und mit schlechten Argumenten immer wieder gerechtfertigtes Schauspiel, darf nicht weiter gehen.. Da Klagen von Bürgerinitiativen und auch privat Personen nichts brachten und in Zukukunft auch nichts bringen werden, weil in den seltesten Fällen für den Erhalt von Bäumen entschieden wurde, sollten wir mal den Umgang mit der Stadt neu überlegen?Unsere Lebensqualität und unsere Lebensart darf nicht weiter durch eine Machtstruktur wie die Stadt Essen reguliert werden. Wir wollen und müssen unseren Lebensraum selber gestalten und erhalten - weil in nicht allzu langer Zukunft werden wir all das so nicht mehr in Essen haben.
Ganz bewusst habe ich die Schonzeiten und auch die Paragraphen weggelassen und den sonstigen Quatsch, meiner Meinung nach brauchen wir mehr Menschlichkeit im Leben, als Regeln und Gesetze.
Bürgerreporter:in:Nicolai Schnitzler |
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