Gedicht
🏖️ Ein Tag am Nordseestrand
- hochgeladen von Thomas Ruszkowski
Im Morgenlicht, so silberblass,
liegt Nebel weich auf Dünengras.
Die Brandung rauscht, ein sanftes Lied,
das durch die weite Stille zieht.
Die Möwen kreisen, laut und frei,
ihr Ruf durchschneidet Himmelsschrei.
Ein Krabbenkutter zieht vorbei,
im Takt der Wellen, stolz und scheu.
Der Sand ist kühl, doch sonnenklar,
die Muscheln glänzen wunderbar.
Ein Kind baut Burgen, tief versunken,
vom Wind umtanzt, vom Meer getrunken.
Die Ebbe kommt, das Wasser flieht,
ein Watt entsteht, das Leben blüht.
Ein Tanz der Krebse, still und klein,
im Schlick verborgen, ganz allein.
Am Abend färbt sich Himmel rot,
die Sonne sinkt in Flammenbrot.
Ein letzter Blick, ein leiser Klang –
der Tag vergeht, doch bleibt so lang.
Bürgerreporter:in:Thomas Ruszkowski aus Essen |
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