Gudrun Anna Wirbitzky
Der leise Tod
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Gefahr im Badesee...
In Deutschland kamen im Jahr 2025 beinahe 400 Menschen bei Badeunfällen ums Leben. Dies teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft in ihrer offiziellen Jahresbilanz mit. Zwar waren es 18 Fälle unter dem Vorjahr aber immer noch 400 zu viel. Der deutliche Anstieg der Badetoten bei Jugendlichen durch Übermut und Selbstüberschätzung ist mehr als bedenklich. Gefährliche Orte wie Binnengewässer (Seen und Flüsse) dort geschehen die meisten tödlichen Unfälle. Ertrinken ist ein leiser und unauffälliger Prozess. Weil sich das Gehirn sich in solchen Momenten rein um das Leben und das Luftschnappen konzentriert, bleibt für Rufe und gezieltes Winken keine Kraft. Wer ertrinkt, befindet sich im Schockzustand. Es ist brennend heiß in den nächsten Tagen alles möchte ins kühle Nass. Haltet die Augen auf besonders bei kleinen Kindern. Aufgrund ihres relativ schweren Kopfes und der noch untrainierten Nackenmuskulatur kippen sie mitunter im Wasser nach vorn. Die Schockstarre beginnt, Kinder gehen spurlos unter und ertrinken komplett lautlos- auch im kleinsten Planschbecken. Achtet auf euer Umfeld: Fragt nach ob alles okay ist wenn euch etwas seltsam vorkommt. Ein bisschen mehr Achtsamkeit rettet mitunter Leben.
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
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