Pest-Alarm in Sibirien
War es ein Laborunfall?
- KI generiert
- hochgeladen von Barbara Steffens
Russischen Medien zufolge zerbrach am 25. September in dem Labor ein Reagenzglas mit dem Erreger der Lungenpest. Vier Tage später kam die Laborantin ins Krankenhaus, wo sie wenig später starb. Rund 200 Kontaktpersonen sollen unter Quarantäne gestellt worden sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert seither Aufklärung von Russland.
Die WHO dringt auf Auskunft – zumal es Berichte über ein zweites Todesopfer in Russland gibt. Schließlich gibt es Hinweise auf weitere Laborunfälle mit infektiösen Erregern und Giftstoffen in Russland und der früheren Sowjetunion.
Spekulationen über die Arbeit mit Biowaffen machen die Runde.
Neben der WHO hatten zuvor auch die USA und die EU Besorgnis geäußert und Russland zu Transparenz aufgefordert. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus forderte die russische Führung auf, „Licht in die Medienberichte über einen zweiten Mitarbeiter zu bringen, der an einer Lungenentzündung ungeklärter Ursache erkrankt ist“.
SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte der „Rheinischen Post“: „Für die Bevölkerung in Europa besteht jedoch derzeit kein erhöhtes Risiko.“
Was heißt "derzeit"? Irgendwann vielleicht doch?
Die WHO hat die Pest-Gefahr in Irkutsk bisher als moderat bis niedrig eingestuft – allerdings nur "auf Basis der verfügbaren Informationen.
Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach von „Falschinformationen“ hinsichtlich des „überwiegenden Teils dessen, was die Medien in diesem Zusammenhang berichten“.
Er erklärte am Donnerstag, die Frau sei an einer „Lungenentzündung“ gestorben. Man habe „keine Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit einer Infektionskrankheit“ festgestellt.
(Informationen aus dem Netz)
Bürgerreporter:in:Barbara Steffens aus Bochum |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.