Digitalbeirat Landkreis Augsburg
Minister Mehring zu Gast beim Digitalbeirat des Landkreises Augsburg – „Am Lech wird die Verwaltung der Zukunft Realität“

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Digitales
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Mit Dr. Fabian Mehring, Bayerns Staatsminister für Digitales, erhielt der Digitalbeirat des Landkreises Augsburg prominenten Besuch. Das Expertengremium, das aus Mitgliedern des Kreistages besteht – viele von ihnen zugleich Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region – dient als Ideenschmiede und beratende Instanz für die digitale Zukunft des Landkreises. Seine Expertise fließt unmittelbar in die Weiterentwicklung der kommunalen Digitalstrategie ein.

Mehring nutzte die Sitzung, um den Landkreis für seine Vorreiterrolle bei der Verwaltungsdigitalisierung zu würdigen: „Bayern ist bundesweit Spitze in der digitalen Verwaltung – und der Landkreis Augsburg zählt mit seiner Platzierung unter den besten 50 Kommunen in Deutschland zur absoluten Spitzengruppe. Ganz vorne liegt mit Platz 1 unsere Nachbarin, die Stadt Augsburg. Das zeigt: Am Lech gestalten wir den Service der Zukunft – bürgernah, digital und effizient.“

BayernPackages als Erfolgsfaktor
Ein zentraler Grund für diesen Erfolg sind die sogenannten BayernPackages. Diese digitalen Dienste werden vom Digitalministerium entwickelt, gemeinsam mit den Kommunen finanziert und allen Städten, Landkreisen und Gemeinden im Freistaat zur Verfügung gestellt. „Die BayernPackages sind der Schlüssel zu unserem Vorsprung. Anstatt das Rad in jeder Kommune neu zu erfinden, stellt mein Ministerium diese Dienste landesweit bereit“, so Mehring.

JuKI: Künstliche Intelligenz in der Verwaltung
Wie innovativ der Landkreis Augsburg selbst vorangeht, zeigt das Pilotprojekt „JuKI“. Das webbasierte, KI-gestützte Programm optimiert die Arbeitsprozesse in der wirtschaftlichen Jugendhilfe. Bislang war die Bearbeitung von Anträgen zur Kostenbeitragsberechnung für die Mitarbeitenden sehr zeitaufwendig. Im Pilotprojekt übernimmt nun eine Künstliche Intelligenz die zeitintensive Recherchearbeit. Über eine Chatbot-Oberfläche können Sachbearbeitende gezielt nach relevanten Informationen und Dokumenten suchen. Komplexe Anträge werden vorsortiert, sodass die Mitarbeitenden schneller entscheiden können – bei gleichzeitig sinkendem Zeitaufwand.
„JuKI zeigt eindrucksvoll, wie digitale Innovation den Verwaltungsalltag erleichtert und Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service bieten kann“, so der Digitalminister.

Kooperation mit dem Bund
Darüber hinaus erinnerte Mehring an die enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Freistaat: In sechs Pilotkommunen – darunter die Stadt Augsburg und der Markt Meitingen – wird aktuell an der Entwicklung einer Blaupause für ein flächendeckendes Angebot an digitalen Verwaltungsleistungen gearbeitet, die dann auch von anderen Bundesländern genutzt werden kann.
„Dass zwei schwäbische Kommunen Teil dieses exklusiven Kreises sind, zeigt einmal mehr, wie hoch die digitale Kompetenz unserer Region bewertet wird“, betonte der Minister.

Digitalisierung als Standortfaktor
Neben der Verwaltung unterstrich Mehring auch die wirtschaftliche Bedeutung der digitalen Transformation. Mit Blick auf die Metropolregion Augsburg sprach er von einer Region „im Aufbruch“, die mit starkem Mittelstand, kreativen Gründern und einem dynamischen Start-up-Ökosystem ideale Voraussetzungen habe, zur Siegerin der KI-Revolution zu werden.

Mut zur Digitalisierung
Zum Abschluss seines Besuchs appellierte der Minister an Politik, Verwaltung und Gesellschaft, die Chancen der Digitalisierung konsequent zu ergreifen:
„Ein moderner Staat und erneuerter Wohlstand sind ohne digitale Schlagkraft nicht denkbar. Bayern geht hier voran – und der Landkreis Augsburg zeigt eindrucksvoll, wie wir Zukunft gestalten: entschlossen, innovativ und mit einem klaren Blick nach vorne.“

Bürgerreporter:in:

Team Fabi aus Meitingen

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