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Hybride Wärme weitergedacht
Feuerstätten ergänzen die Heizungsanlage

Moderne Feuerstätten können die vorhandene Heizungsanlage sinnvoll ergänzen und helfen, Kosten zu sparen.  | Foto: Leda Werk/akz-o
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  • Moderne Feuerstätten können die vorhandene Heizungsanlage sinnvoll ergänzen und helfen, Kosten zu sparen.
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Hybride Heizsysteme sind die Antwort auf steigende Effizienzanforderungen im Neubau und bei Sanierungen. Der Begriff „Hybride Wärme“ wird in der Regel mit der Kombination von wassergeführten Feuerstätten und einer Wärmepumpe verbunden, doch begrenzt diese Sichtweise die Möglichkeiten einer kostengünstigen Wärmeerzeugung. Entscheidend ist das Zusammenspiel unterschiedlicher Wärmequellen. Hierbei deckt zum Beispiel die Zentralheizung oder eine Wärmepumpe die Grundlast ab, während ein Kaminofen gezielt in Phasen höheren Bedarfs für zusätzliche Wärme sorgt. Die Spitzenlast entsteht vor allem abends und am Wochenende und dem damit einhergehenden Wunsch nach Behaglichkeit.

Genau an diesem Punkt rückt die technische Vielfalt von Feuerstätten in den Fokus. So zum Beispiel der Kaminofen Greena von Leda, der in unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung steht: Mit optionalem Wärmespeicher oder als wasserführende Variante.

Speichermasse: Lange Wärme im Wohnraum

Bei der technisch einfachsten Lösung wird der Kaminofen unabhängig von der zentralen Heizungsanlage betrieben und heizt die Wohnräume auf. Der Kaminofen kann überall dort platziert werden, wo ein Schornstein zur Verfügung steht. Er hat eine Wärmeleistung von 6 Kilowatt (kW) und kann mittels Guss-Speichereinlagen an den tatsächlichen Wärmebedarf angepasst werden. Bis zu sechs, jeweils 15 Kilogramm schwere Gussringe nehmen die überschüssige Hitze der Flammen auf und geben die Wärme zeitversetzt über mehrere Stunden ab, nachdem das Feuer erloschen ist. Somit ist dieser Kaminofen die ideale Lösung für langanhaltende Wärme im Wohnzimmer.

Wassertechnik: Wärme im ganzen Haus

Die wasserführende Variante wird in das Gesamtsystem eingebunden und unterstützt die konventionelle Heizungsanlage, Solaranlage oder die Wärmepumpe und ist die optimale Lösung für Häuser mit geringem Wärmebedarf. Die Gesamtleistung des Greena W beträgt 8 kW. Hiervon dienen 4 kW der Raumlufterwärmung und 4 kW speisen das Heizungssystem. Sobald das Feuer kraftvoll brennt, wird im integrierten Wärmetauscher gleichzeitig Wasser erhitzt und an einen Pufferspeicher übergeben, der diese Wärme in die Heizkörper oder die Fußbodenheizung sowie in die zentrale Wasserversorgung für Küche und Bad einspeist. Über einen Umlenkschieber lässt sich die Leistungsverteilung gezielt regeln: Wird er herausgezogen, heizt der Wohnraum schnell auf. Bei eingeschobenem Regler wird vorrangig der Wärmetauscher aktiviert.

Gusseisen: Ein besonderer Werkstoff

Beide Varianten des eleganten, mattschwarzen Kaminofens sind 135 cm hoch und haben eine kreisförmige Grundfläche von 45 cm im Durchmesser. Es stehen zwei unterschiedliche Oberflächen zur Auswahl – matt und glatt oder mit einem Relief, das an die Rinde eines Baumes erinnert. Feinste Konturen und Muster, die im Ofenbau nur ein ganz besonderer Werkstoff ermöglicht: Gusseisen. Der norddeutsche Ofenhersteller Leda stanzt die Ofenteile nicht aus Blech, sondern gießt die einzelnen Komponenten aus flüssigem, glühendem Eisen. Weitere Informationen und Innovationen unter www.leda.de

Text: akz-o

Moderne Feuerstätten können die vorhandene Heizungsanlage sinnvoll ergänzen und helfen, Kosten zu sparen.  | Foto: Leda Werk/akz-o
Moderne Feuerstätten können die vorhandene Heizungsanlage sinnvoll ergänzen und helfen, Kosten zu sparen. | Foto: Leda Werk/akz-o
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