Minister Mehring: „Mehr Zeit für Kinder durch KI!“
Digitalminister unterstützt über 250 Kindertageseinrichtungen mit Künstlicher Intelligenz

Foto (v.l.): Laura Oppitz, Leitung des Kindergartens St. Nikolaus in Kutzenhausen; Andreas Weißenbrunner, 1. Bürgermeister Kutzenhausen; Günter Groll, Vorsitzender Vorstand des KiTa-Zentrums St. Simpert; Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales; Anton Rittel, Landtagsabgeordneter; Manuela Beier, Referentin für Strategie und Prozesse im KiTa-Zentrum St. Simpert; Pfarrer Ralf Putz, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Dietkirch | Foto: Bayerisches Staatsministerium für Digitales
  • Foto (v.l.): Laura Oppitz, Leitung des Kindergartens St. Nikolaus in Kutzenhausen; Andreas Weißenbrunner, 1. Bürgermeister Kutzenhausen; Günter Groll, Vorsitzender Vorstand des KiTa-Zentrums St. Simpert; Dr. Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales; Anton Rittel, Landtagsabgeordneter; Manuela Beier, Referentin für Strategie und Prozesse im KiTa-Zentrum St. Simpert; Pfarrer Ralf Putz, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Dietkirch
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Künstliche Intelligenz soll künftig pädagogische Fachkräfte entlasten und mehr Zeit für Kinder schaffen: Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring hat heute dem Vorstandsvorsitzenden des Kita-Zentrums St. Simpert, Herrn Günter Groll, den Förderbescheid für das Projekt „Kita Digital“ überreicht. Die Übergabe fand im St. Nikolaus Kindergarten in Kutzenhausen statt, einer Einrichtung des Bistums Augsburg. Das Bayerische Staatsministerium für Digitales fördert das Projekt mit 190.000 Euro.

Mit dem Projekt „Kita Digital“ werden bis Ende 2026 KI-Assistenten für den Einsatz in rund 250 Kindertageseinrichtungen, die durch das Kita-Zentrum St. Simpert verwaltet werden, entwickelt. Ziel ist es, sowohl pädagogische als auch administrative Prozesse spürbar zu erleichtern – und damit einen modellhaften Beitrag zur Zukunft der Kindertagesbetreuung in Bayern zu leisten.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring betont bei der Übergabe: „Künstliche Intelligenz ist für die Menschen da – nicht andersrum. Wie setzen sie so ein, dass sie das Leben verbessert und echte Entlastung im Alltag bringt. Ab sofort auch in über 250 Kitas. Digitale Technologien sind kein Schreckgespenst aus der Zukunft, sondern schaffen echten Mehrwert in der Gegenwart. Das heißt konkret: leidige Bürokratie, lästige Dokumentationspflichten oder aufwendige Vorbereitung erledigt künftig die KI. Den menschlichen Erzieherinnen und Erziehern bleibt dadurch mehr Zeit für das Wesentliche – die Arbeit mit unseren Kindern. Genau darum geht es uns mit unserem Projekt“, so der Minister.

Günter Groll, Vorsitzender Vorstand des Kita-Zentrums St. Simpert: „Unsere Fachkräfte leisten Tag für Tag Großartiges. Mit „Kita Digital“ schaffen wir Werkzeuge, die sie spürbar entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre pädagogische Kernaufgabe geben – die Arbeit mit den Kindern. So stärken wir die Qualität unserer Kitas und machen sie zugleich fit für die Zukunft.“

Konkret sollen KI-Anwendungen pädagogische Fachkräfte bei der täglichen pädagogischen sowie der organisatorischen Arbeit unterstützen – etwa durch die Generierung altersgerechter Spiel- und Aktivitätsvorschläge, angepasst an Jahreszeit und Entwicklungsstand der Kinder, sowie bei der Dokumentation und Auswertung von Lernfortschritten. In der Verwaltung kann KI die Kommunikation mit Erziehungsberechtigten erleichtern, Schreiben erstellen und die Personalplanung unterstützen, indem veränderte Rahmenbedingungen automatisiert berücksichtigt werden.

Das Projekt geht auf eine Fraktionsinitiative des Abgeordneten Anton Rittel zurück, der hierfür die Mehrheit des Landtags begeistern konnte. In enger Abstimmung zwischen dem Kita-Zentrum St. Simpert und dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales wurde das Vorhaben anschließend in kurzer Zeit zu einem innovativen KI-Projekt entwickelt – mit Vorbildcharakter für ganz Bayern.

Anton Rittel (Freie Wähler), MdL: „Die Sonderförderung des Landtags ist in diesem Projekt hervorragend investiert. Wir bringen moderne Technologie dorthin, wo sie unmittelbaren Nutzen stiftet – für Kinder, Fachkräfte und Träger gleichermaßen. Gleichzeitig schaffen wir ein Projekt mit Vorbildcharakter, das bei Erfolg weit über die Region hinaus Wirkung entfalten kann. Bei meinen zahlreichen Besuchen in Kindergärten konnte ich feststellen, wie wichtig die Digitalisierung dort ist – sie spart den pädagogischen Kräften viel Zeit, die sie lieber für die Betreuung der Kinder haben sollen.“

Andreas Weißenbrunner 1. Bürgermeister Kutzenhausen: „Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist für unsere Familien heute von zentraler Bedeutung. Mit „Kita Digital“ schaffen wir moderne Strukturen, die den Alltag in unseren Kindertageseinrichtungen spürbar erleichtern. Digitale Unterstützung hilft dabei, Organisation und Abläufe zu verbessern und das pädagogische Personal zu entlasten. So entstehen moderne und verlässliche Strukturen, von denen vor allem die Kinder profitieren.“

Umso mehr will Digitalminister Mehring die Ergebnisse seines Modellprojekts nach dessen erfolgreichem Projektabschluss auch anderen Trägern zur Verfügung stellen und so bayernweit nutzbar machen.

Text: Bayerisches Staatsministerium für Digitales

Bürgerreporter:in:

myheimat Redaktionsteam aus Augsburg

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