Medizinische Vortragsreihe der Wertachkliniken
Neue Hüfte, neues Leben? Was kann moderner Hüftgelenksersatz?
- Ein künstliches Hüftgelenk kann viel Lebensqualität zurückbringen. Moderne und schonende Operationsverfahren reduzieren die Schmerzen und beschleunigen die Genesung. Dr. Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken, informiert am 6. Mai um 19.30 Uhr im Ferdinand-Wagner-Saal in Schwabmünchen, Fuggerstraße 20, wann ein Gelenkersatz sinnvoll ist, wie der Eingriff abläuft und was man für eine optimale Rehabilitation tun kann.
Der Eintritt ist frei. - Foto: Thomas Kiehl
- hochgeladen von Doris Wiedemann
Die Hüftarthrose zählt zu den häufigsten Verschleißerkrankungen des Alters, kommt jedoch aufgrund von Fehlstellungen oder Verletzungen auch in jungen Jahren vor. Die Betroffenen verlieren ihre Beweglichkeit und damit meist auch ihre Lebensqualität. Grund dafür ist die Abnutzung des Gelenkknorpels. Wenn dann die Knochen aufeinander reiben, können schmerzhafte Entzündungen entstehen.Wer braucht ein neues Hüftgelenk?
Im frühen Stadium helfen meist konservative Therapien, also Physiotherapie und Medikamente. Sie müssen jedoch konsequent genutzt werden. „Die Hüftgelenks-Prothese ist erst dann eine gute Option, wenn die Lebensqualität stark eingeschränkt ist“, sagt Dr. Jochen Wittich, Chefarzt der Orthopädie- und Unfallchirurgie der Wertachkliniken in Bobingen. Die Gründe dafür können auch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder schwere Verletzungen des Gelenks sein. In diesen Fällen liefert der moderne Hüftgelenksersatz beeindruckende Ergebnisse: weniger Schmerzen, mehr Mobilität und oft ein deutlicher Gewinn an Lebensqualität.
Was kann ein künstliches Hüftgelenk?
Moderne Materialien sorgen dafür, dass 90 Prozent der Prothesen 15 bis 20 Jahre und länger einwandfrei funktionieren. Und minimalinvasive OP-Techniken sorgen dafür, dass die Betroffenen nach einer Operation meist schnell wieder mobil werden, sicherer gehen und ihren Alltag wieder weitgehend normal gestalten. Oft kehren sie auch wieder zu sportlichen Aktivitäten zurück. Dennoch verlangen sowohl die Entscheidung als auch der Eingriff eine hohe medizinische Präzision und eine sorgfältige individuelle Abwägung.
Was sollte man sonst noch wissen?
Deshalb informiert Dr. Wittich am 06. Mai um 19.30 Uhr im Ferdinand-Wagner-Saal in Schwabmünchen, Fuggerstraße 20, über die rund einstündige Operation. Er zeigt, wie ein Hüftgelenksersatz aussieht, erklärt was genau bei der OP gemacht wird und welche Möglichkeiten der Reha es im Anschluss gibt. In jedem Fall gilt: Entscheidend für den Erfolg sind eine sorgfältige Diagnostik, erfahrene Operateure und eine konsequente Nachbehandlung.
Der Eintritt ist frei, aber der Förderverein freut sich über eine Spende.
Bürgerreporter:in:Doris Wiedemann aus Schwabmünchen |
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