Jutta M. Leykauff
Starke Frau spiegelt Politik Erfahrungs-Realitäten
- Veranstaltungsflyer
- Foto: © Bilder: www.bv-leonhard-schweinau.de CC
- hochgeladen von Erich Neumann
Wenn am 29. August 2026 von 19.00 – 23.00 mit Kunst, Musik, Essen, Trinken, Freunde treffen der Bürgerverein St. Leonhard des Nürnberger Stadtteiles Schweinau am Leonhardsplatz Das Revival der Bunten Nacht startet, ist die Nürnberger Textildesign- und StreetArt-Künstlerin Jutta M. Leykauff eine ganz besonders bemerkenswerte Akteurin.
Jahrzehnte schon ist die mehrfach Preisgekrönte mit Ihrer Erinnerungsarbeit aus der Kunstszene an der Noris und weit darüber hinaus nicht mehr wegzudenken.
Gerade das, wogegen Sie aktiv ist spielte ihr – ein Schelm, wer Böses dabei denkt und Zusammenhänge sieht! – übelst mit und jetzt hält sie unbeugsam, wie unbequem in genialer Art den Spiegel vor.
Waschtag im Hinterhof – zwischen Politik und Frieden nennt sie ihre gesellschaftskritische Installation aus derzeit rund 20 gehäkelten Politiker-Figuren, deren Anzahl fortlaufend erweitert wird und bringt ihr Arbeiten von der Timeline bei Facebook als Haupt-Präsentationsort auf die Wäscheleine.
Die künstlerische Arbeit verbindet eine traditionell als weiblich und privat konnotierte Handarbeit mit Fragen nach politischer Macht, medialer Selbstdarstellung, öffentlicher Wahrnehmung und demokratischer Beteiligung.
Häkeln ist dabei nicht dekorative Technik, sondern Teil der künstlerischen Aussage, denn jede Figur entsteht langsam und Wortspiel: Masche für Masche.
Die Zeit und Handarbeit der Herstellung stehen der Geschwindigkeit digitaler politischer Kommunikation gegenüber – schnellen Posts, Schlagzeilen und perfekt inszenierten Bildern.
Auf einer Wäscheleine begegnen sich private Alltagswelt und politische Öffentlichkeit.
Die vertraute Form des Waschtags wird zum ironischen, zugleich nachdenklichen Bild für politische Selbstdarstellung, Sichtbarkeit und die Frage, was wir als Öffentlichkeit “reinwaschen“ oder ungeprüft übernehmen. Was lassen wir uns zeigen, was wollen wir glauben?
Mitten im öffentlichen Raum hängen Politiker und nicht nur im digitalen Schaufenster, sondern mitten im Alltag – auf einer Wäscheleine, zum Anschauen und Hinterfragen, vielleicht auch Waschen aus der ganz eigenen Focusierung.
Politik braucht wieder mehr Handarbeit ist die klare Ansage der 60jährigen mit Lebenserfahrungen einer mehr als Hundertjährigen und Agilität, auf welche manch Dreißigjährige neidisch ist.
Sie richtet sich nicht ausschließlich gegen politischen Hochglanzpopulismus, sondern fragt ebenso nach der Rolle der Öffentlichkeit: Warum greifen wir nach kurzen Botschaften? Was lassen wir uns zeigen? Was glauben wir? Und wie viel Zeit nehmen wir uns noch für politische Inhalte, Widerspruch und echte Begegnung?
“Demokratie ist mehr als ein Like und wir sind mehr als Zuschauer!“, daher der eindringliche Appell zu weniger Hochglanz, mehr Inhalt und Begegnung!
Zeit nehmen also zum Zuhören, Nachdenken, für unterschiedlichen Meinungen und echte Begegnungen.
Die Installation richtet sich somit nicht nur an die Politik, sondern an uns Alle!
Sie schafft ein Gegengewicht von der Inszenierung zur Begegnung, von der Schlagzeile zum Inhalt und von der Schnelligkeit zu (unerlässlicher) Zeit, denn Politik präsentiert sich heute zunehmend dort, wo Aufmerksamkeit zählt in Bildern, Posts und kurzen Botschaften! Nicht selten greifen hier Mechanismen, die an dunkelste deutsche Vergangenheit erinnern und unterstreichen, dass die Übeltäter von damals auch seinerzeit neue Medien – Radio und Kino – geschickt nutzten.
Doch Politik – zumindest wirksam gelingende! – ist mehr, als ein gutes Foto
Die Installation ist für eine Wäscheleine im öffentlichen oder halböffentlichen Raum konzipiert. Die derzeit rund 20 gehäkelten Politikerfiguren können als wachsender Bestand präsentiert und um weitere Figuren ergänzt werden, getragen vom künstlerischen Leitgedanken Handarbeit • Zeit • Nähe • Inhalt • Öffentlichkeit • Begegnung
Und was sind wir, der Souverän – in Solidarität die wirklich einzige Lösungskraft! – bereit, im ureigendsten Interesse zu hinterfragen? Demokratie braucht nicht nur Politiker, die sich den Menschen zeigen, sie braucht Menschen, die hinschauen – möglichst jeden von uns.
Vernichtende NS-Methodik, die Leykauff im eigenen Familiengerichts-Verfahren erlebte, führte zu einer Petition zum Bayerischen Landtag. Petra Guttenberger, MdL, gab – aus dem betroffenen Wahlkreis kommend – als Vorsitzende des Rechtsausschusses, bequem und statt zu prüfen “hinter verschlossenen“ Türen das Vortragsrecht zu diesem rechtsgerichteten (!) Vorgang süffisant an Alexander Hold, MdL der FREIE WÄHLER Bayern und Christoph Maier, MdL der AfD (!) zum vorab “aussortieren“.
Diese Unsäglichkeit erfolgte parteiübergreifend, ohne jeden Aufschrei abgenickt von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP, widerspricht zudem den Beteuerungen von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD gäbe.
In der Gerichts-Akte findet sich eine Entgleisung der CSU nahen Rechtsanwältin Christa Porstmann, dass Jutta M. Leykauff aus dem – ihr zur Hälfte gehörenden und überwiegend finanzierten – Haus musste, um (!) ein Flüchtlingsheim zu verhindern, wozu der – neben Partei-Orientierung noch kirchlich engagierten – Richterin Birgit Griem kein Einschreiten nötig erschien! Um Hilfe angefragt, glänzte die SPD mit Wegsehen: schließlich war ihre Genossin mit dem Schwerpunkt nie wirklich aufgearbeiteter NS-Vergangenheit an der Noris ein Dorn im Auge! https://www.facebook.com/profile.php?id=61560618530735
Menschen, welche durch strukturelle und systemische Missstände bei Behörden, Justiz und Politik entweder Alles verloren haben, oder deren Entschädigung be-/verhindert wird, steht Erich Neumann zur Seite. Als freier investigativer Journalist ist er auf Wirtschaftskriminalität, unterdrückte Pressefreiheit, Politverflechtungen, Justizdefizite und Mängel im Gutachterwesen ausgerichtet.
Getragen vom Selbstverständnis der 4. Gewalt, sind ihm, Veränderung zum Positiven wichtiger, als lediglich die Publikation. Gemeinsam mit Betroffenen, Opfern und Geschädigten leisten reine non-profit-Initiativen Hilfe zur Selbsthilfe. Soweit selbst ein Missstand beendet und aufgearbeitet werden soll, findet sich in den dortigen Gemeinschaften auch die Stärke dazu!
Im Januar 2018 entstand zudem – inspiriert von Autor Jürgen Roth, der jüdischen Auschwitz-Überlebenden Esther Bejerano, dem großen Denker und Kämpfer Jean Ziegler – der Verbund jurawatch e. V. https://jurawatch.de/referenzen und Medien wirksam eG, ganz dem Vermächtnis von Fritz Gerlich, Giovanni Falcone, Paolo Borsellino und Fritz Bauer, sowie den 12 Artikeln Memmingen 1525 verpflichtet und am Besten mit der Alternative Rechtsanwalt – Journalist gegenüber Rechtsanwalt – Privatdetektiv aus dem ZDF Klassiker Ein Fall für zwei erklärt.
Der Leykauff-Serie Topflappen der Herzen, welche der jetzigen Installation zu Grunde liegt, wurde die jurawatch-Edition Top(f)- und T(r)op(f)-Lappen angegliedert, welche im Missstände bereinigenden Alltag zum Einsatz kommt, wie am Beispiel von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder aufgezeigt und das Herzensanliegen Beider dokumentiert: Es gibt, wie Erich Kästner sagte, nichts Gutes, außer man tut es. Im Klartext: Nicht bei Jammern und Wehklagen stehen bleiben, sondern in ehrlich gelebter Solidarität anpacken, sich wie Jutta Leykauff vitalst beweist, nicht unterkriegen lassen und gemeinsam pragmatisch Veränderungen herbeiführen!
Erich Neumann, freier investigativer Journalist www.cmp-medien.de
über MVFP Medienverband der freien Presse www.mvfp.de
Medienunternehmer im Justiz- und Gesundheitsbereich
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Postfach 11 11, 67501 Worms
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© Bilder: www.bv-leonhard-schweinau.de CC – Veranstaltungsflyer
© Bilder: Jutta M. Leykauf CC – Jutta M. Leykauff mit Rob Rad
© Bilder: Jutta M. Leykauf CC – Waschtag im Hinterhof
© Bilder: www.jurawatch.de CC – Jutta M. Leykauff und Erich Neumann suchen bei McDonalds …
© Bilder: www.jurawatch.de CC – … Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom in München …
© Bilder: www.jurawatch.de CC – … in der Bayerischen Staatskanzlei und ...
© Bilder: www.jurawatch.de CC – … im Bayerischen Landtag mit T(r)op(f)-Lappen nach Ministerpräsident Dr. Markus Söder
© Bilder: www.jurawatch.de CC – Erich Neumann gibt T(r)op(f)-Lappen für Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann an der Villa Reitzenstein in Stuttgart ab und …
© Bilder: www.jurawatch.de CC – … Top(f)-Lappen für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann
Bürgerreporter:in:Erich Neumann aus Kempten |
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