AM 2, 3 und LG 2 am Start
Erfolgreicher Wettkampf für unsere Mannschaften in Kaufbeuren und Stuttgart

Die AM 3 mit Trainerin Samantha Borkowski
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Ein Bericht von Jannis Golczyk

Am 27. Juni traten die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer der Aufbaumannschaften 2 und 3 sowie die Leistungsmannschaft 2 beim 51. Schüler und Jugend Schwimmfest in Kaufbeuren an.

Trotz durch erhöhte Temperatur erschwerter Bedingungen konnte die gesamte Mannschaft gute Leistungen sowie Zeiten abrufen.
Für alle Athleten der AM 2 war dieses Event zudem ein besonderer Meilenstein, da es der erste Wettkampf auf einer 50-Meter-Bahn in diesem Jahr war.

Samuel Rehm (2018) konnte sich ebenfalls über persönliche Erfolge freuen: Über die 50 Meter Brust zeigte er einen großen Leistungssprung und schlug ganze 16 Sekunden schneller an als bei seiner bisherigen Bestzeit. Für seinen Einsatz wurde er mit zwei Bronzemedaillen belohnt.

Eine ebenso gewaltige Steigerung zeigte Louisa Maria Spring (2018). Auch sie verbesserte ihre Bestzeit auf der 50-Meter-Brust-Distanz um dieselben beeindruckenden 16 Sekunden und erschwamm sich damit den 2. Platz. Ihre starke Form zog sich durch den gesamten Wettkampf, sodass sie insgesamt drei Silbermedaillen gewann.

Valentina Sütterlin (2017) zeichnete sich wiederum durch das Halten ihrer bisherigen starken Saisonform aus: Über die 50 Meter Brust konnte sie ihre Zeit erfolgreich halten. Bei ihrem Start über 50 Meter Freistil legte sie noch nach und verbesserte ihre bisherige Bestzeit um 3 Sekunden.

Für Luisa Spitznagel (2016) lief der Wettkampftag durchweg positiv. Sie ging dreimal an den Start und schaffte es, bei jedem dieser eine neue Bestzeit zu erreichen. Gekrönt wurde ihr somit erfolgreiches Wochenende mit einer Bronzemedaille.

Doch auch zwei Schwimmerinnen der AM3 waren zur Vorbereitung für die schwäbischen Meisterschaften, für die sie sich im Vorfeld schon für einige Strecken qualifiziert hatten, am Start:

Alina Stattmann (2016) präsentierte sich in beeindruckender Form. Über die 50 Meter Rücken verbesserte sie ihre bisherige Bestzeit um ganze 10 Sekunden und sicherte sich den 1. Platz. Auf der 50-Meter-Delfin-Strecke konnte sie ihre Zeit erfolgreich bestätigen und halten.

Eine Premiere feierte sie außerdem über die 100 Meter Delfin, die sie zum allerersten Mal auf einem Wettkampf absolvierte. Zudem stand sie bei all ihren vier Starts auf dem Podest und nahm dreimal Gold sowie einmal Bronze mit nach Hause.

Auch Linda Eisele (2016) konnte dieselben Platzierungen erreichen; auch sie durfte sich am Ende über drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille freuen. Über 100 Meter Freistil schwamm sie auf den 1. Platz und verbesserte dabei ihre Bestzeit um 3 Sekunden; nach dieser Leistung ist sie nun nur noch knappe drei Sekunden von der Qualifikationszeit für die Bayerischen Meisterschaften entfernt. Auch auf den 50 Metern Freistil konnte sie sich, diesmal um eine Sekunde, verbessern.

Ein anderer Teil der AM3 war beim 50. Internationalen Schwimmfest in Stuttgart am Start. Ziel für die hier startenden Schwimmerinnen und Schwimmer war die Qualifikation für die schwäbischen Jahrgangsmeisterschaften; dieses Ziel wurde von gleich drei von ihnen erfüllt.

Für Lina Schlegel (2017) war das Schwimmfest eine Premiere, da es ihr erster Wettkampf in der AM3 war. Sie konnte besonders über die 100 Meter Brust auf ganzer Linie überzeugen. Obwohl sie das erste Mal überhaupt über diese Strecke an den Start ging, unterbot sie die als Ziel gesetzte Pflichtzeit deutlich und sicherte sich zudem einen hervorragenden zweiten Platz.

Linnea Golczyk (2017) startete in Stuttgart zum allerersten Mal über die längeren Distanzen von 200 Metern Freistil und Rücken. Trotz anfänglicher Nervosität konnte sie sich beide Rennen sehr überlegt einteilen. Dies zahlte sich aus: Sie sicherte sich nicht nur zwei schwäbische Pflichtzeiten, sondern erschwamm sich auch zwei dritte Plätze. Vor allem die Technik zeigte sich deutlich verbessert auf den Freistilstrecken.

Auch David Schmidt (2017) stellte sich in Stuttgart dieser neuen Herausforderung und ging ebenfalls das erste Mal über die 200-Meter-Strecken an den Start. Über die 200 Rücken war er besonders erfolgreich; Mit seiner starken Leistung hier konnte auch er sich einen Startplatz für die schwäbischen Meisterschaften sichern.

Moritz Winkler (2017) konnte den Wettkampf ohne Druck angehen, da er sich bereits im Vorfeld über alle Strecken für die schwäbischen Meisterschaften qualifiziert hatte, und nutzte den Wettkampf vor allem, um Erfahrung auf der 50-Meter-Bahn, auf der die schwäbischen Meisterschaften stattfinden werden. Trotz eines starken Jahrgangs erkämpfte er sich über 200 Meter Freistil und Rücken jeweils einen starken dritten Platz.

Niklas Burkhardt (2016) bewies großen Kampfgeist, indem er trotz einer Knieverletzung an den Start ging. Aufgrund der Verletzung war er deutlich gehandicapt, konnte sich bei den Wenden nicht richtig abstoßen und die Beine beim Schwimmen nur wenig einsetzen. Trotz dieser Widrigkeiten konnte er auf fünf Starts sein Können unter Beweis stellen; Er hatte sich bereits im Vorfeld für die schwäbischen Meisterschaften qualifiziert.

Elena Seidl (2016) demonstrierte eine starke Form und zeigte vor allem über die 200-Meter-Distanzen deutliche Verbesserungen. Über 200 Meter Freistil gelang ihr ein phänomenaler Leistungssprung, bei dem sie ihre bisherige Bestzeit um eine ganze Minute verbesserte. Auch über 200 Metern Rücken wusste sie zu überzeugen und zeigte ein gut eingeteiltes Rennen.

Als abschließende Gruppe war zudem die Leistungsmannschaft 2 des STN am Start.

Hier präsentierte sich Sophie Symolka als Freistil-Expertin, die ihre Stärken besonders auf den längeren Strecken
ausspielte. Über ihre Lieblingsdistanzen von 50, 100 und 200 Metern Kraul erzielte sie trotzdem sehr gute Bestzeiten. Zudem bewies sie Mut und trat über die lange 400-Meter- Freistilstrecke an, wo sie ihre Bestzeit dank einer gut überlegten Renneinteilung verbessern konnte.

Theresa Wienand feierte nach einer langen Wettkampfpause ein starkes Comeback. Sie stellte ihr Können direkt über die 100 Meter Rücken unter Beweis und belohnte sich prompt mit dem ersten Platz. Ihre große Vielseitigkeit demonstrierte sie durch Starts in drei völlig unterschiedlichen Lagen.

Für Leonie Scheurer zahlte sich der Einsatz über die von ihr eigentlich weniger gemochten 200 Meter Lagen aus: Sie erreichte eine sehr gute Zeit und durfte sich über den zweiten Platz freuen. Auch im Sprint war sie erfolgreich und sicherte sich über die 50 Meter Freistil mit einer starken Bestzeit ebenfalls einen zweiten Platz.

Die vielseitige Schwimmerin Vanessa Sütterlin schwamm bei jedem einzelnen ihrer Starts zu einer neuen persönlichen Bestzeit. Da sich Schmetterling zunehmend zu ihrer Lieblingslage entwickelt, war der hervorragende 3. Platz über 50 Meter Schmetterling ein besonderes Highlight für sie.

Amelie Ertl trat in ihrer Paradedisziplin an und sicherte sich über die 50 Meter Rücken eine wertvolle Medaille. Auch bei ihr reihte sich Erfolg an Erfolg, denn auch sie schlug bei jedem ihrer Starts mit einer neuen Bestzeit an.

Luis Spicker hat sich über seine Lieblingsdistanzen - die kurzen Rücken- und Freistilstrecken - massiv verbessert. Hier machte sich das intensive Technik-Training der letzten Zeit bezahlt. Besonders zufrieden war er mit seiner Goldmedaille und dem damit verbundenen ersten Platz über 50 Meter Rücken.

Obwohl Finja Lehmann ausbildungsbedingt aktuell einen Trainingsrückstand zu verzeichnen hat, lieferte sie stark ab. Sie erkämpfte sich einen tollen dritten Platz über 100 Meter Rücken und glänzte mit sehr guten Zeiten über 50 Meter Rücken sowie 100 Meter Freistil.

Anna Stöcker zeigte sich als eine weitere Medaillensammlerin des Teams. Ihre hohe Trainingsanwesenheit zahlte sich voll aus: Bei ausnahmslos jedem Start sicherte sie sich nicht nur eine Bestzeit, sondern landete auch auf dem Podest. Erwähnenswert ist zudem, dass sie sich an die Schmetterling-Strecke heranwagte.

Hannah Ebner erwies sich als äußerst vielseitig und ging über Schmetterling, Freistil sowie Brust an den Start. Dank ihrer sehr guten Trainingsleistungen präsentierte sie sich stark verbessert und verbuchte bei jedem Start eine neue Bestzeit.

Als Kraul-Spezialistin der Mannschaft schwamm Marie Contreras Schoppe zum ersten Mal die 200 Meter Freistil und meisterte diese Aufgabe mit Bravour. Ein Highlight lieferte sie sich über 50 Meter Rücken in einem knappen Rennen mit ihrer Teamkollegin Helen, das sie auf den letzten Metern für sich entschied und so Platz 2 sicherte. Der Wettkampftag war für sie geprägt von lauter Bestzeiten, vor allem über die 50 Meter Freistil.

Helen Ohlenforst spielte als Sprinterin der LG2 ihre bekannte Schnellstart-Qualität voll aus und glänzte mit stark verbesserten Bestzeiten. Sie schwamm auf dem Wettkampf zum ersten Mal eine Schmetterling-Strecke und schlug auf Anhieb als Erste an. Das Medaillenset komplettierte sie mit Platz 2 über 100 Meter Rücken und Platz 3 über 50 Meter Rücken.

Auch Emma Rambold ging aufgrund schulischer Verpflichtungen mit einem leichten Trainingsrückstand in den Wettkampf. Trotz dieser Umstände zeigte sie sich unbeeindruckt, schwamm auf allen Strecken zu Bestzeiten und ist mit ihrer gezeigten Leistung sehr
zufrieden.

Lia Eckart ist nicht nur das jüngste Mitglied, sondern auch neu im Team. Nichtsdestotrotz konnte sie bei ihren Starts auf ganzer Linie überzeugen und schwamm fast ausschließlich zu Bestzeiten. Ganz besonders stolz ist sie auf ihre errungene Medaille über die 50 Meter Brust.

Komplettiert wurde das LG2-Aufgebot von Lagen-Spezialistin Ela Su Cicek. Sie trat auf ihrer Lieblingsstrecke, den 200 Metern Lagen, an. Zwar verpasste sie hier das Podium denkbar knapp, belohnte sich aber mit einer tollen Bestzeit. Eine deutliche Leistungssteigerung demonstrierte sie außerdem über 100 Meter Brust, wo sie eine weitere Bestzeit aufstellte.

Rückblickend lässt sich ein durchweg positives Fazit über beide Wettkämpfe ziehen. Die Kinder setzten bei ihren Starts genau um, was in den vorausgehenden Wochen intensiv im Training geübt wurde. Besonders hervorzuheben ist, dass die Gruppen als super Team auftraten und sich gegenseitig unterstützten. Das Trainerteam ist somit sehr stolz sowohl auf die erreichten Leistungen und sportliche Entwicklung ihrer Schützlinge als auch das herausragende Verhalten. Mit diesen starken Ergebnissen lässt sich mit freudiger Erwartungshaltung auf die nächsten Wettkämpfe blicken, in der Hoffnung, dass diese mindestens genauso gut verlaufen werden.

Die AM 3 mit Trainerin Samantha Borkowski
Moritz Winkler kurz vor dem Start.
David Schmidt, Niklas Burkhardt und Moritz Winkler
Gute Laune beim STN
Niklas Burkhardt und Moritz Winkler
Bürgerreporter:in:

Janine Peter aus Neusäß

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