Dein Kind hat oft starke Gefühle?
- hochgeladen von Tobias Warzel
Wenn dein Kind ausflippt und du nicht mehr weiterweißt
Der Turm fällt – und dein Kind schreit los.
Du sagst Nein – und es bricht in Tränen aus.
Eine Kleinigkeit – und plötzlich tobt ein emotionaler Sturm.
Vielleicht hast du das schon oft erlebt. Und vielleicht hast du dir dabei gedacht:
Warum reagiert mein Kind so übertrieben?Was kann ich tun, damit es lernt, sich zu beherrschen?
Oder: Wird das irgendwann besser – oder bleibt das so?
Die gute Nachricht ist: Ja, es wird besser.
Aber nicht durch „Reiß dich zusammen“ oder ständiges Ermahnen.
Sondern durch etwas ganz anderes: Beziehung.
Warum starke Gefühle bei Kindern kein Problem sind – sondern ein Entwicklungsschritt
Kinder sind nicht einfach „launisch“.
Sie sind emotional – weil ihr Gehirn noch mitten im Umbau ist.
Weil Impulskontrolle, Frusttoleranz und Selbstregulation erst Stück für Stück reifen müssen.
Wenn dein Kind schreit, tobt oder sich zurückzieht, heißt das nicht: „Es funktioniert nicht.“
Es heißt: „Ich bin überfordert – hilf mir, mich wieder zu finden.“
Und genau da kommst du ins Spiel.
Denn emotionale Reife entsteht nicht durch Strenge – sondern durch Verbindung.
Was Kinder wirklich brauchen, wenn die Gefühle überlaufen
Kinder lernen den Umgang mit Gefühlen nicht aus Büchern.
Sondern aus Beziehung. Aus echten, gelebten Erfahrungen.
Was dabei hilft:
Dein Kind fühlt sich verstanden, auch wenn es aus der Haut fährt
Du bleibst da, auch wenn es dich wegstößt
Du benennst Gefühle: „Ich sehe, du bist richtig wütend“
Du gibst Halt, ohne zu bestrafen
💡 Kinder lernen Regulation durch Co-Regulation
Das heißt: Wenn du ruhig bleibst, hilft das ihrem Gehirn, sich zu beruhigen.
Nicht, weil du „kontrollierst“ – sondern weil du hältst.
Bewegung als Schlüssel zur Gefühlsregulation
Starke Gefühle sind nicht nur im Kopf – sie sitzen im ganzen Körper.
Wut, Frust, Angst brauchen Raum, um verarbeitet zu werden.
Bewegung ist dabei ein natürlicher und heilsamer Kanal.
Sie hilft:
Stress abzubauen
den Körper zu spüren
aus dem „Kopfkino“ zurück ins Hier und Jetzt zu finden
Besonders bei impulsiven oder sensiblen Kindern wirkt Bewegung wie ein Ventil:
Sie bringt das Nervensystem zurück in Balance.
Warum strukturierter Sport mehr bewirkt als nur Auspowern
Freies Rennen hilft – aber es reicht nicht immer.
Was Kinder zusätzlich brauchen, ist ein klarer Rahmen.
Strukturierter Sport bietet:
Rituale, die Sicherheit geben
Wiederholungen, die Vertrauen schaffen
Regeln, die Orientierung bieten
Gruppen, die soziales Lernen ermöglichen
Kinder lernen:
Ich kann aufgeregt sein – und trotzdem konzentriert bleiben.
Ich darf traurig sein – und trotzdem weitermachen.
Ich kann wütend sein – und trotzdem respektvoll handeln.
Das ist emotionale Selbstregulation in der Praxis.
Und was ist mit Karate?
Karate ist nicht laut – sondern klar.
Nicht wild – sondern gezielt.
Nicht ein Ort für Aggression – sondern für Selbstführung.
Im Karate-Training erleben Kinder:
Wie sie ihre Gefühle über Bewegung ordnen können
Wie sie lernen, stark zu sein – ohne andere zu verletzen
Wie sie klare Strukturen nutzen, um sich innerlich zu sortieren
Es geht nicht darum, „funktionieren“ zu müssen.
Sondern darum, Werkzeuge zu lernen, mit denen sie ihren inneren Sturm besser verstehen – und steuern können.
„Karate bei TOWASAN vermittelt, wie Kinder in schwierigen Situationen ruhig bleiben und angemessen reagieren.“
Was Karate besonders macht
Hier dürfen Kinder alles mitbringen – auch Wut, Frust oder Unsicherheit.
Und sie lernen Schritt für Schritt, wie sie damit umgehen können.
Denn:
🔸 Struktur gibt Sicherheit
🔸 Beziehung bringt Ruhe
🔸 Bewegung schafft innere Ordnung
Das Training bei TOWASAN verbindet klare Rituale mit echter Zuwendung – für Kinder, die mehr brauchen als gute Ratschläge.
Mehr unter: www.towasan.de
Bürgerreporter:in:Tobias Warzel |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.