Digitalminister übergibt Förderscheck
KI-Modellprojekt „MEiKI“ startet in Landkreisen Günzburg und Traunstein – Hochschulen Neu-Ulm und Rosenheim als Partner!
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Minister Dr. Mehring: „Landkreis Günzburg zündet Effizienz-Turbo für Bayerns Behörden!“
Digitalminister Dr. Fabian Mehring hat einen Förderscheck in Höhe von 408.000 Euro für das KI-Modellprojekt „MEiKI: Mehrwert durch den Einsatz von KI in Bayerischen Landkreisen“ übergeben. Ein zentraler Fokus des Projekts liegt in Schwaben: Neben dem Landkreis Günzburg spielt insbesondere die Hochschule Neu-Ulm eine Schlüsselrolle bei der praktischen Umsetzung der entwickelten KI-Lösungen. Die Mittel stammen aus einer Fraktionsinitiative des Traunsteiner Landtagsabgeordneten Konrad Baur und fließen in die Erforschung konkreter Erfolgsfaktoren für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.
Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Künstliche Intelligenz ist längst ein handfester Erfolgsfaktor für einen innovativen Wirtschaftsstandort und eine moderne Staatsverwaltung. Mit dem Projekt MEiKI bei uns in Schwaben zeigen wir ganz konkret, wie KI den Alltag in unseren Ämtern und Behörden vor Ort revolutionieren kann: weniger Papierkrieg, schnellere Verfahren und mehr Service für die Menschen. Wir machen den Amtsschreibtisch damit zum digitalen Cockpit – effizient, bürgernah und auf der Höhe der Zeit.“
Hans Reichhart, Landrat des Landkreises Günzburg: „Günzburg ist mit dem TTZ der Hochschule Neu-Ulm mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz (KI) und Data Analytics der ideale Standort für dieses Projekt. Die Ergebnisse sollen über den Bayerischen Städte- und Landkreistag allen Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Erwartet werden unter anderem kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Bürokratie, eine höhere Servicequalität und eine spürbare Entlastung der Mitarbeitenden. Ein zentrales Prinzip bleibt dabei unverändert: KI unterstützt – die Entscheidung trifft weiterhin der Mensch.“
Mit dem Projekt „MEiKI“ setzt der Freistaat gezielt auf praxisnahe Innovationen in der kommunalen Verwaltung. Im Zentrum steht die Frage, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz konkret und skalierbar Mehrwert schaffen kann. Als Pilotstandorte dienen die Sozialämter der Landkreise Traunstein und Günzburg. Neben der TH Rosenheim übernimmt die Hochschule Neu-Ulm die Erhebung der technischen Gegebenheiten und überführt die Forschungsergebnisse dann in konkrete Anwendungen. Dazu stimmen sich beide Landkreise eng ab, etwa zur vorhandenen IT-Infrastruktur und zu unterschiedlichen Ausgangsbedingungen vor Ort.
„Wir verbinden in diesem Projekt schwäbische Umsetzungskraft mit wissenschaftlicher Exzellenz. Die Hochschule Neu-Ulm sorgt dafür, dass aus klugen Konzepten funktionierende Anwendungen werden – und genau das brauchen wir in der Verwaltung.“, so Mehring.
Zum Einsatz kommen sollen unter anderem digitale Antragsassistenzen mit Plausibilitätsprüfung, KI-gestützte Dokumentenanalyse sowie automatisierte Vollständigkeitschecks. Ziel ist es, die Sachbearbeitung konkret zu entlasten und Verfahren messbar zu beschleunigen. Für den Landkreis Günzburg bedeutet das: weniger manuelle Prüfungsschritte, schnellere Bearbeitung und gezielte Unterstützung für Mitarbeitende im Alltag. „Die Menschen erwarten heute zu Recht, dass Dinge einfach funktionieren. Mit MEiKI sorgen wir dafür, dass Bayerns Verwaltung Schritt für Schritt einfacher und schneller wird,“ so Mehring.
Die im Rahmen von MEiKI gewonnenen Erkenntnisse sollen über die Pilotlandkreise hinaus nutzbar gemacht werden. Ziel ist eine Übertragbarkeit erfolgreicher Lösungen auf weitere bayerische Landkreise, um die digitale Transformation der Verwaltung flächendeckend voranzubringen. „Von der Pionierarbeit des Landkreises Günzburg soll am Ende ganz Bayern profitieren“, freut sich Minister Mehring.
Bürgerreporter:in:Team Fabi aus Meitingen |
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