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Egenberger Reisen spendet 1000 Euro an die Hospizgruppe Meitingen

Strahlend nimmt Mandy Regis-Lebender (links), die Koordinatorin der Hospizgruppe Meitingen und Umgebung den Scheck der Firma Egenberger Reisen in Empfang. Geschäftsführer Paul Kienberger (Zweiter von rechts) war mit Verstärkung zur Spendenübergabe angereist. Bastian Fischer (Zweiter von links), André Lang (Mitte) und Andreas Braehmer (rechts) gehören alle zur Egenberger Mitarbeiter-Familie.

Bastian Fischer, André Lang und Andreas Braehmer waren ihrem Chef, Paul Kienberger, gerne nach Meitingen gefolgt. Ihr Ziel: die Begegnungsstätte am Fiakerpark in Meitingen. Dort stand ein Treffen mit Mandy Regis-Lebender, der Koordinatorin der Hospizgruppe Meitingen und Umgebung an. Mit im Gepäck hatte die Abordnung der Firma Egenberger Reisen aus Thierhaupten einen Scheck über 1000 Euro, den sie gerne überreichen wollten.



Dass das der Anfang einer längeren Kooperation sein könnte, entwickelte sich im Gespräch und mit Blick auf den gemeinsamen Nenner „Wertschätzung“. Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, ist ein Teil der Unternehmensphilosophie des Busunternehmens. Und auch die Wertschätzung dem ehrenamtlichen Engagement der Hospizhelfer gegenüber ist ein entscheidender Faktor für deren Arbeit.

Bastian Fischer erinnert sich gerne zurück an seine Anfänge im Betrieb: Einen 300.000 Euro teuren Bus zu lenken und die Aufgabe anvertraut zu bekommen, Fahrgäste zu befördern, war eine große Wertschätzung für ihn. Busfahrer zu sein, bedeutet weit mehr, „als der Depp zu sein, der lenkt“, erklärt er mit Blick auf die Vorurteile, die ihm in seinem Beruf oft entgegengebracht werden. Im Unternehmen erfährt er ein familiäres Miteinander und immer ein offenes Ohr, erklärt er.

Er selbst kannte das Angebot der Hospizgruppe noch nicht, freute sich aber, als die Firma Egenberger Reisen sich dafür entschieden hat, die Spenden aus der Cold-Water-Grill-Challenge für einen sozialen Zweck zu spenden, der ein Nischendasein fristet. „Es ist ein Tabu-Thema, aber ein wichtiges“, erklärte der passionierte Busfahrer. Geschäftsführer Paul Kienberger hatte vor allem im Privaten bereits erste Berührungspunkte zum Thema Hospiz. Mit der Spende von 1000 Euro das soziale Engagement der Ehrenamtlichen zu unterstützen, die sich um Schwerstkranke und Sterbende in der Region kümmern, war hingegen nur eine seiner Ideen, die er – samt Scheck – bei der Spendenübergabe im Gepäck hatte.

„Wir sind für alles zu haben“, erklärte der Geschäftsführer und führte aus, gerne auch anderweitig caritativ tätig zu werden, wenn es darum geht, Wünsche zu erfüllen. Gerne hakte die Koordinatorin, Mandy Regis-Lebender, an eben diesem Punkt ein, denn aus er Hospizarbeit kennt sie vor allem Fälle, bei denen es nicht etwa um utopisch große Wünsche geht, sondern um Kleinigkeiten, wie beispielsweise ein letzter Besuch der Wallfahrtskirche Maria im Elend. Und schon begannen die Ideen zu sprudeln, wie eine mögliche Zusammenarbeit wohl aussehen könnte.

Während die Zeit über die Details der Zusammenarbeit entscheiden wird, weiß die Koordinatorin der Hospizgruppe eins jedoch schon genau, nämlich was mit der Spende von 1000 Euro passieren soll. Diese möchte sie in den Internetauftritt der Hospizgruppe Meitingen und Umgebung investieren, den es bis dato noch nicht gibt.

Info

Die nächste Ausbildung zum Hospizbegleiter beginnt im Juni. Wer Interesse hat, kann sich unverbindlich bei der Koordinatorin der Gruppe, Mandy Regis-Lebender, informieren. Telefon: 08271-8120222. E-Mail: hospiz@sozialstation-meitingen.de
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.meitinger | Erschienen am 07.04.2018
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