München verteidigt Spitze im Smart City Index
Mehring: „Strategie geht auf – wir bringen Smart City in die Fläche“

München bleibt Deutschlands digitale Vorzeigestadt: Auch 2025 führt die Landeshauptstadt den Smart City Index des Digitalverbands Bitkom an. Der jährlich erhobene Vergleich bewertet den Digitalisierungsgrad deutscher Großstädte in den Bereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Insgesamt stehen bayerische Städte im Ranking gleich in 4 der 5 Kategorien auf Platz 1.

Neben München überzeugen auch weitere bayerische Kommunen: Nürnberg, schon 2024 in den Top Ten, verbessert sich auf Platz 8. Auch Regensburg, vergangenes Jahr auf Platz 14, schafft den Sprung nach vorne auf Platz 12. In den einzelnen Bereichen führt Nürnberg die Liste bei der Verwaltungsdigitalisierung an, Ingolstadt ist spitze bei Energie und Umwelt und München ganz vorne bei Gesellschaft und Bildung sowie Mobilität. Bei letzterem erreicht München mit 100 sogar die maximal mögliche Punktzahl. Damit zeigt sich, dass bayerische Städte im bundesweiten Vergleich konstant zur digitalen Spitze zählen.

Digitalminister Dr. Fabian Mehring gratuliert den bayerischen Städten im Ranking: „Gratulation an München zur Titelverteidigung und ebenso an Nürnberg und Regensburg für ihre starken Platzierungen. Das ist ein klares Signal, dass unsere Strategie für die Digitalisierung im Freistaat aufgeht. Und: Bayern ist bei Smart City nicht nur Spitze in den Großstädten, sondern besonders auch in der Fläche. Mit unserer Initiative Kommunal? Digital! bringen wir Zukunftstechnologien auch bis in kleine Kommunen und so den Mehrwert zu den Menschen.“

Bayern als Vorreiter für smarte Gemeinden und Städte
Mit der Initiative Kommunal? Digital! unterstützt das Digitalministerium bayerische Kommunen dabei, konkrete Projekte umzusetzen – von KI-gestützten Hochwasserwarnsystemen bis hin zu Pilotprojekten für mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand. Ziel ist es, innovative Lösungen nicht nur in Metropolen, sondern in der gesamten Fläche Bayerns verfügbar zu machen.

Im Landkreis Ebersberg startete dazu im Juli der Roll-out eines Projekts, das digitale Technologien nutzt, um den Energieverbrauch kommunaler Gebäude zu senken, Kosten zu reduzieren und CO₂-Emissionen nachhaltig zu verringern. Damit entsteht vor Ort ein Modell, das als Blaupause für Kommunen in ganz Bayern dienen kann. Ein weiteres Beispiel ist die ARGE solidarische Hochwasserschutz an der Paar. Sie erprobt mit Unterstützung des Digitalministeriums den Einsatz von KI und Sensorik für ein smarteres Hochwassermanagement. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und Schäden für Bürgerinnen und Bürger deutlich zu verringern.

Mehring: „Digitale Transformation und Nachhaltigkeit sind zwei Megathemen unserer Zeit. Wir dürfen sie nicht gegeneinander ausspielen, sondern gemeinsam denken. Genau dieser Brückenschlag ist uns mit unserem Erfolgsprogramm Kommunal? Digital! erfolgreich gelungen. Jetzt profitieren Kommunen in ganz Bayern von diesen Lösungen und der Mehrwert von Digitalisierung kommt konkret bei den Menschen in der Fläche an. Bayern zeigt: Digitalisierung ist kein Metropolen-Privileg, sondern schafft konkreten Mehrwert für alle Menschen egal ob Stadt oder Land.“

Hintergrund Smart City Index
Der vom Branchenverband Bitkom jährlich veröffentlichte Smart City Index vergleicht deutsche Großstädte ab 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern anhand von über 13.000 Datenpunkten. Bewertet werden fünf Themenfelder: Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie & Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung.

Bürgerreporter:in:

Team Fabi aus Meitingen

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