Das neue Bild des Planetensystems
„Nova Planetarum “

Foto: Neo Königsbrunn
6Bilder

Im Jahre 1609 richtete der italienische Physiker und Astronom Galileo Galilei erstmals ein Fernrohr auf den Himmel. Seine Beobachtungen erweiterten in dramatischer Weise unser Wissen um unser Planetensystem. Er sah in seinem Fernrohr erstmals die vier großen Jupitermonde. Durch die Beobachtungen mit immer größeren Teleskopen folgten die Entdeckungen der Planeten Uranus und Neptun, des Zwergplaneten Pluto, einer Vielzahl neuer Monde, Kometen und Asteroiden. Mit der Entwicklung der Raumfahrt drangen Sonden ins Planetensystem vor, gingen in Umlaufbahnen um Planeten und Monde und landeten schließlich sogar auf der Venus, dem Mars oder dem Saturnmond Titan. Von Galileis erstem Fernrohr bis zum gigantischen James Webb Space Telescope spannt sich der spektakuläre Bogen neuer Entdeckungen in der Ausstellung „nova planetarum“.

Mit aktuellen Forschungsergebnissen vermittelt die Ausstellung ein neues Bild unseres Planetensystems und gibt faszinierende Einblicke in fremdartige Welten. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Laupheim entwickelt. Sie orientiert sich am Lehrplan der Schulen und ist in hohem Maße allgemeinverständlich gestaltet. Die „Nova Planetarum“ ist gemeinsam mit der Ausstellung „Steine vom Himmel“ vom 20. April bis 02. Mai 2026 im Neo in Königsbrunn zu sehen.

Im Zentrum unseres Sonnensystems befindet sich die Sonne, um die alle anderen Körper kreisen. Das innere Planetensystem umfasst die erdähnlichen Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars. Das äußere Planetensystem bilden die großen Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Diese werden wiederum von einer Vielzahl von Monden umrundet.
Der Riesenplanet Jupiter etwa hat über 90 Trabanten. Die Monde sind teilweise bizarre Himmelskörper: einige eisbedeckt, andere von Vulkanismus geprägt oder mit ausgedehnten Meeren unter der Eiskruste: Welten aus Feuer und Eis.

Weitere Begleiter der Sonne sind neben den Zwergplaneten Millionen von Asteroiden (auch Planetoiden oder Kleinplaneten genannt), die vorwiegend im Bereich zwischen Mars und Jupiter um die Sonne kreisen.

Dieser Teil unseres Sonnensystems wird durch die Ausstellung „Steine vom Himmel – Außerirdische Materie“ repräsentiert. Der „Star“ der Ausstellung ist ein Stein vom Mond! Er stammt von dem über 1,4 kg schweren Meteoriten Dar al Gani 400, dem größten Mondmeteoriten der je auf der Erde gefunden wurde. In beleuchteten Vitrinen werden weitere Schätze aus dem Universum gezeigt, die aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter stammen.

Ein Display enthält einen originalgetreuen Nachbau des ersten Fernrohrs von Galileo Galilei, mit dem er 1609 die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Callisto entdeckte. Eine Besonderheit der Ausstellung stellen naturgetreue Reliefmodelle der spektakulärsten Marslandschaften und ein großes Modell des 24 km hohen Marsvulkans „Olympus Mons“ dar. In Vitrinen werden Modelle des „Hubble Space Telescope“, des ersten Marsautos „Sojourner“, der europäischen Sonde „Mars-Express“, ein Mars Exploration Rover und die auf dem Saturnmond Titan gelandete „Huygens“-Sonde präsentiert.

Die Voyager-Sonden, die als erste Objekte in den interplanetaren Raum vorstießen, sind ebenfalls mit einem Modell vertreten, gemeinsam mit ihrer „Nachricht für Außerirdische“, dem golden Record, vom dem ein Replikat präsentiert wird. Ein ganz besonderes „Highlight“ der Ausstellung stellt eine lebensgroße Astronautenfigur dar. In diesem Fotodisplay können sich die kleinen und großen Besucher der Ausstellung als „Astronaut“ fotografieren lassen. „Wir wollen mit dieser interessanten Ausstellung, die wir im Rahmen einer Kooperation mit dem Laupheimer Planetarium veranstalten, besonders die Schulen ansprechen“ betont Frau Tischendorf vom Neo Königsbrunn, die die Ausstellung organisiert hat.

Das Planetensystem wird mit 50 cm durchmessenden Globen der Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun ,einem Globus des Zwergplaneten Pluto sowie einem Mondglobus dargestellt. Die freistehenden Globen sind nach den neuesten Aufnahmen von Raumsonden gestaltet worden. Farbige Displays präsentieren auf 26 Schautafeln die neuesten Bilder der Körper unseres Sonnensystems und vermitteln in allgemeinverständlichen Texten das aktuelle Wissen um unsere kosmische Heimat. Ein Display enthält einen originalgetreuen Nachbau des ersten Fernrohrs von Galileo Galilei, mit dem er 1609 die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Callisto entdeckte. Eine Besonderheit der Ausstellung stellen naturgetreue Reliefmodelle der spektakulärsten Marslandschaften und ein großes Modell des 24 km hohen Marsvulkans „Olympus Mons“ dar.

In Vitrinen werden Modelle des „Hubble Space Telescope“, des ersten Marsautos „Sojourner“, der europäischen Sonde „Mars-Express“, ein Mars Exploration Rover und die auf dem Saturnmond Titan gelandete „Huygens“-Sonde präsentiert. Die Voyager-Sonden, die als erste Objekte in den interplanetaren Raum vorstießen, sind ebenfalls mit einem Modell vertreten, gemeinsam mit ihrer „Nachricht für Außerirdische“, dem golden Record, vom dem ein Replikat präsentiert wird.

Ein ganz besonderes „Highlight“ der Ausstellung stellt eine lebensgroße Astronautenfigur dar. In diesem Fotodisplay können sich die kleinen und großen Besucher der Ausstellung als „Astronaut“ fotografieren lassen.

„Wir wollen mit dieser interessanten Ausstellung, die wir im Rahmen einer Kooperation mit dem Laupheimer Planetarium veranstalten, besonders die Schulen ansprechen“ betont Frau Tischendorf vom Neo Königsbrunn, die die Ausstellung organisiert hat.

Foto: Neo Königsbrunn
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