OB Krimi in Köln
KSK kritische Distanz zu beiden OB-Kandidierenden
- Die beiden Kandidierenden Berivan Aymaz (Grüne) und Torsten Burmester (SPD) überzeugen die neue Wählergemeinschaft Kölner StadtGesellschaft KSG nicht wirklich. Im Kölner Stadtteil Rodenkirchen wird die Kritik deutlicher.
- Foto: Frei von Rechten Dritter
- hochgeladen von Ricky Schmidberger
Kölner StadtGesellschaft KSG Stellungnahme zur Kölner Stichwahl aus Rodenkirchen
„Als Bezirksvertreter der Kölner StadtGesellschaft im Stadtbezirk Rodenkirchen respektiere ich die demokratische Entscheidung der Wählerinnen und Wähler. Zugleich möchte ich klarstellen: Eine Wahlempfehlung für Frau Aymaz (Grüne) oder Herrn Burmester (SPD) wird es von mir nicht geben.“
kritisiert Torsten Ilg, designierter Bezirksvertretung der Kölner StadtGesellschaft KSG in Rodenkirchen die beiden Kandidierenden der Stichwahl für das Amt des Kölner Oberbürgermeisters.
Ilg vermisst ein Bekenntnis zu Positionen der Mitte:
„Beide Kandidaten bleiben hinter den Erwartungen vieler Bürger zurück. Uns fehlt ein klares Bekenntnis zur politischen Mitte – zu pragmatischen Lösungen, die jenseits von Ideologie den Menschen dienen. Gerade in der Verkehrspolitik erleben wir eine einseitige Fixierung auf das Fahrrad und den ÖPNV. Das Auto wird ausgebremst, während tragfähige Kompromisse für alle Verkehrsteilnehmer fehlen. Die Menschen brauchen praktikable Antworten heute – und nicht erst in Jahrzehnten.
In Fragen der Integration sehen wir ebenfalls Defizite: Während Frau Aymaz auf liberale Werte verweist, bleibt Herr Burmester Antworten weitgehend schuldig. Beide Parteien wirken unglaubwürdig, wenn es darum geht, Probleme klar anzusprechen. Hier fordern wir eine Abkehr vom sogenannten Fairnessabkommen und mehr Ehrlichkeit in der politischen Debatte.
Positiv bewerten wir den Vorschlag Burmesters zum Bau von jährlich 2000 neuen Sozialwohnungen durch eine städtische Gesellschaft. Diesen konkreten Ansatz unterstützen wir. Dennoch reicht er nicht für eine umfassende Zustimmung.
Kölner Außenbezirke werden nicht thematisiert
Gerade aus Sicht unseres Stadtbezirks Rodenkirchen ist enttäuschend, dass weder Frau Aymaz noch Herr Burmester die Sorgen der Außenbezirke wie Weiß, Immendorf oder Godorf thematisieren. Dort fühlen sich die Menschen in Sachen Infrastruktur und Verkehr längst abgehängt.“
Die Kölner StadtGesellschaft wird sich daher weiterhin unabhängig positionieren – kritisch, konstruktiv und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, die eine Stimme jenseits der großen Parteien brauchen.
Bürgerreporter:in:Ricky Schmidberger aus Köln |
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