19. Programmpunkte am zweiten Tag
Auf schmalen Treppenstufen ging es steil nach oben – das Kulturlustwandeln am Sonntag bot einen Ausblick auf Döhren
- Im Turm der Auferstehungskirche: Glocken auf Tuchfühlung
- hochgeladen von Jens Schade
Auf einer schmalen Wendeltreppe ging es den Turm der Auferstehungskirche bis über das Glocken hinaus nach oben.. Aus rund 20 Meter Höhe bot sich von hier ein schöner Blick über die Dächer von Döhren. „Insgesamt ist der denkmalgeschützte Turm der Kirche 40 Meter hoch“, erzählte Pastor Dr. Michael Wohlers. Aber mangels gesicherter Treppen mussten die Besucher mit den Ausguck auf halber Höhe vorlieb nehmen. Die Turmbesteigung gehörte zu den Attraktionen am heutigen zweiten Tag (6. September) des Döhrener Kulturlustwandelns.
Es gab wieder einer ganze Reihe interessanter und unterhaltsamer Angebote von Kunst und Kultur zu erwandern. Insgesamt standen 19 Ziele auf dem Programm, die es zu entdecken galt. Unter anderem zeigte der Verein Hannoversche Straßenbahn e.V. seine Sammlung historischen hannoverscher Straßenbahnen am Üstra-Betriebshof, in der Mädlerstraße öffnete die Familie Gothe ihren schönen Garten, um über die Siedlungsgeschichte im heutigen Ostteil von Döhren zu berichten. Am Leinwehr war „Sax'n Tour“ mit Jazz zu hören, Pastor im Ruhestand Jörg Haunert hielt einen Vortrag über die Geschichte von Döhren und mit dem schon traditionellen Kulturpicknick auf dem Fiedelerplatz klang zum Abend hin schließlich die zweitägige Veranstaltung musikalisch begleitet von der Band „wachsMus“ aus.
Organisiert wurde das Kulturlustwandeln ehrenamtlich von den Mitgliedern des Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld. Die Idee hinter dem Projekt: Kunst, Kunsthandwerk und Kultur von Nachbarn für Nachbarn. In diesem Jahr fand der auch über die Grenzen von Döhren hinaus beliebte Kultursparziergang bereits zum 21. Male statt.
Bürgerreporter:in:Jens Schade aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld |
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