Auf dem Weg zum Boteti River:
Mitten in einem Löwenrudel gelandet
- hochgeladen von Hans-Jürgen Smula
Am 10. Tag unserer Reise durch Botswana verließen wir das „Safariparadies“ Moremi und Khwai und wollten über Maun und dann Richtung Khumaga an den Fluss Boteti fahren.
Einige Kilometer vor dem Ort Mababe verließ unser Fahrer die manchmal schwer befahrbare Straße (Überschwemmungen wegen der erst kürzlich beendeten Regenzeit) und fuhr durch ein Gebiet mit halbhohem Gras und vielen kleinen Sträuchern. Unser Guide teilte uns mit, dass der Fahrer erst vor zwei Wochen hier ein Löwenrudel auf der Jagd beobachtet habe. Vielleicht sei es immer noch hier in diesem Gelände unterwegs. Diese Aussicht auf ein jagendes Löwenrudel machte uns hellwach und wir beobachteten unsere Umgebung mit höchster Aufmerksamkeit.
Als wir nach einiger Zeit schon nicht mehr daran glaubten, ein Löwenrudel zu Gesicht zu bekommen, stand urplötzlich eine junge Löwin vor uns und schaute uns um einen Busch herum zu. Die nächste halbe Stunde entdeckten wir immer mehr Löwen, die langsam durch die Buschlandschaft trabten oder einzeln oder in Kleingruppen im Gras lagen. Offensichtlich nahte die Mittagsstunde und die Jagdlust der Löwen hielt sich aktuell in Grenzen.
Trotzdem war uns allen sehr mulmig zumute, quasi von Löwen umringt zu sein und ständig nur wenige Meter von den Tieren entfernt zu sein. Dass wir in einem offenen Safarifahrzeug saßen, erhöhte dieses Unwohlsein erheblich.
Trotzdem, wir konnten in ca. einer halben Stunde so viele Fotos von Löwen aus kürzester Entfernung schießen, wie wir es bisher noch niemals konnten!
Ein großartiges Erlebnis!
Bürgerreporter:in:Hans-Jürgen Smula aus Gelsenkirchen |
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