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31. Ball der Junggebliebenen in Friedberg

Auch im 31. Jahr seines Bestehens hat der Friedberger Ball der Junggebliebenen nichts an seinem Charme eingebüßt. Viele Junggebliebene freuten sich bei einem heiteren Ballnachnmittag in der Max Kreitmayr-Halle
 

Seit der damalige Friedberger Bürgermeister Albert Kling vor 31 Jahren den ersten Ball der Jungebliebenen eröffnete, hat dieses städtische Fest nichts an seinem Charme eingebüßt. Im heute 31. Jahr war die Max Kreitmayr-Halle erneut gefüllt mit gut gelaunten Junggebliebenen, die einen kurzweiligen Ballnachmittag spürbar genossen haben.

Zu den beschwingten Rhythmen der Tom Lorenz Band mit ihrer bezaubernden Sängerin Sabine Olbing war beim Blick auf die Tanzfläche so manchem Paar die lebendige Erinnerung an die jungen Tage anzumerken. Mit stolzen und oft fliegenden Tanzschritten bewegten sich die Damen und Herren auf dem Parkett. Die hervorragende Illumination der Max Kreitmayr-Halle tauchte die Umgebung in bewegtes, buntes Licht. Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann war traditionell wieder als Rosenkavalier im Saal unterwegs und überreichte jeder Dame eine große Rose. „Es ist mir jedes Jahr eine besondere Ehre, diese Blumen überreichen zu dürfen“, so Eichmann.

Nach der Begrüßungansprache durch Bürgermeister Eichmann und dem Moderatoren Heinz Bolleininger vom Friedberger Tanzsportclub Blau Weiß Rot, startete der Ball mit der großen Polonaise. Angeführt von Roland Eichmann in Begleitung der attraktiven Blanca Eder zogen die anwesenden Ballgäste in großem Kreis durch den Saal. Für die Mitglieder des „Stammtisch für Leute mit und ohne Behinderung“ ist die Einladung der Stadt Friedberg zum Ball jedes Jahr eine große Freude. Die Stunden bei diesen Ball helfen den Menschen mit Behinderungen, die Schwierigkeiten des Alltags zu vergessen. Immer wieder waren unter den Tanzpaaren erfreute Rollstuhlfahrer mit ihren Begleitungen auf der Tanzfläche zu sehen.
Mit Präsentationen aus dem Programm des TSC Blau Weiß Rot gaben die Tänzerinnen und Tänzer des Friedberger Tanzsportclubs bei ihren Shows eine beste Visitenkarte ihres Vereins ab. „Während der letzten Tage einstudiert“, so Heinz Bolleiniger, „wurde die Linedance-Show.“ Für die Darbietungen gab es großen Applaus.

Unübertroffen an Glamour, Perfektion und Schönheit ist die Show der Faschingsgesellschaft Narrneusia. Die Showtanzgruppe brillierte 2018 mit hochklassiger Choreografie in Superkostümen ihr Motto „Gangsta‘s Paradise“ Als wichtige Note zu dieser Show ist anzumerken, dass unter den Narrneusia-Tänzerinnen auch Friedbergerinnen in maßgeblicher Funktion auch neben den Bühnenauftritten am Erfolg der Show beteiligt sind. Die Kinder- und Jugendshowtanzgruppe der Narrneusia wird von den Friedbergerinnen Lena Oswald und Verena Volgmann trainiert.

Wie Phoenix aus der Asche ist es dem ORCC Friedberg gelungen, mit einer fetzigen, heiteren Show wieder der Mittelpunkt des Friedberger Faschings zu sein. „On Air“, so die Show des Traditionsvereins, bot heiteres, choreografische Schmankerl mit Erinnerungen an unvergessene RTL-Fernsehsendungen, brachte mit Andreas Gabalier Weltstars auf die Bühne und zeigte das legendäre Männerballett in neuem Licht.

Es ist der Organisatorin Petra Volles auf‘s Neue gelungen, den Ballgästen ein abwechslungsreiches und ansprechendes Rahmenprogramm zu bieten. Zusammen mit ihrem Team gelingt Petra Volles von Anfang bis Ende jedes Jahr die reibungslose, organisatorische Leitung der Veranstaltung. Dafür ein großes Chapeau! Beide Faschingsgesellschaften würdigten die Leistungen von Petra Volles mit ihren Faschingsorden.

Text und Bilder: FSeventfoto – Franz und Sabina Scherer
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 03.03.2018
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