Der Pilgerweg der Wallfahrtskirche Herrgottsruh
Routenkontrolle im Frühjahr 2026

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Der Pilgerweg der Wallfahrtskirche Herrgottsruh.
Routenkontrolle im Frühjahr 2026.
Wanderweg lädt zum besinnlichen Spaziergang ein.

Im Frühjahr und im Herbst unternehmen die Wegepaten der Wander- und Pilgerwege im Landkreis Aichach-Friedberg und im Wittelsbacher Land die notwendigen Routenkontrollen. So hat sich auch Wallfahrtsdirektor Pater Hans-Joachim Winkens, der Wege Pate des Herrgottsruher Pilgerweges ist, auf den Weg gemacht, um die Strecke zu kontrollieren. Dabei wird die Beschaffenheit der Wege, der Markierungen und Beschilderungen in den Blick genommen. Auch die Waldgebiete werden auf Gefahren hin beobachtet . Was selbst schnell behoben werden kann, wird gleich unterwegs erledigt. Ansonsten helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes oder der Bauhöfe, um die Schäden zu beheben.
Diesmal muss Pater Winkens auch um die Hilfe bitten, denn bei der sogenannten Tafel 4, die nahe am Waldrand nördlich von Heimatshausen aufgestellt ist, hat sich die Infotafel vom tragenden Gestell gelöst. Hier muss bald Abhilfe geschaffen werden. Wallfahrtsdirektor Winkens hofft, dass es sich lediglich um eine Materialermüdung handelt und nicht evtl. Vandalismus oder Zerstörungswille dahintersteckt.
Im Jahr 2011 wurde der Pilgerweg Herrgottsruh eröffnet. Er beginnt und endet an der Wallfahrtskirche. Teile des Weges werden seit Jahrhunderten von Menschen auf der Wallfahrt nach Herrgottsruh gegangen.
Der Pilgerweg startet an der Wallfahrtskirche. Wir gehen den Friedhof entlang nach Osten. Am Kindergarten St. Angela vorbei führt der Weg in Richtung Heimatshausen. An dem Marterl, das an die wunderbare Errettung des Michlbauern im Jahre 1796 erinnert, biegen wir links ab zum Weiler Ottoried. Dann geht der Weg durch ein schönes Waldstück nach Heimatshausen. Wir kommen vorbei an zwei Höfen, dem Jung- und dem Nazibauer. Sein Name kommt von Ignatius. Von dort gehen wir zur Wallfahrtskirche Herrgottsruh zurück. Es ist die Route der historischen Ochsenstraße.
Wozu ein Pilgerweg? Der Herrgottsruher Pilgerweg führt heraus aus dem Alltag. Es ist eine Auszeit. Knapp 7 km lang, ist man auf dem Weg ca. 2 Stunden in schöner und abwechslungsreicher Landschaft unterwegs.
Pilgern und Wallfahren erinnert den Menschen daran: Mein Weg hat ein Ziel. Für Christen ist das unser Gott und die Gemeinschaft mit ihm. Pilgern kostet Zeit und Kraft, aber das Unterwegssein schenkt auch Kraft für den Alltag.
Das Pilgern und Wallfahren schenken
- Zeit zum Schweigen, das die Aufmerksamkeit fördert,
- Zeit zum Sehen und Hören, das inspiriert und bereichert,
- Zeit zum Betrachten, um Gesehenes und Gehörtes zu verkosten,
- Zeit zum Beten, das mit Gott und anderen Glaubenden verbindet,
- Zeit für die „Seel-Sorge“ und
- Zeit für die „Leib-Sorge“.

Bürgerreporter:in:

P. Hans-Joachim Winkens SAC aus Friedberg

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