Höchste Anerkennung der Pfarrei
Kirchenpfleger für treuen Einsatz geehrt

Peter Wenderlein (rechts) und Klaus Greppmair (Mitte) erhalten von Stadtpfarrer P. Steffen Brühl (links) die höchste Auszeichnung der Pfarrei St. Jakob: die Jakobsmuschel mit Ehrenurkunde. | Foto: Achim Lüders
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  • Peter Wenderlein (rechts) und Klaus Greppmair (Mitte) erhalten von Stadtpfarrer P. Steffen Brühl (links) die höchste Auszeichnung der Pfarrei St. Jakob: die Jakobsmuschel mit Ehrenurkunde.
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In einem feierlichen Rahmen hat die Friedberger Stadtpfarrei St. Jakob am Pallotti-Fest ihre ausscheidenden Kirchenverwaltungsmitglieder verabschiedet und deren langjährige Arbeit gewürdigt. Besonders herausragend war dabei die Ehrung von Peter Wenderlein und Klaus Greppmair, die für ihr außergewöhnliches Engagement mit der Jakobsmuschel, der höchsten Auszeichnung der Pfarrei, geehrt wurden. Doch auch die weiteren ausgeschiedenen Mitglieder wurden für ihren treuen Dienst in der Kirchenverwaltung anerkannt.

Peter Wenderlein: Verantwortung über vier Kirchenstiftungen hinweg

Peter Wenderlein prägte fast zwei Jahrzehnte lang als Kirchenpfleger die Geschicke von St. Jakob. 19 Jahre lang war er für die finanzielle und verwaltungstechnische Seite der Pfarrkirchenstiftung St. Jakob verantwortlich. Gleichzeitig übernahm er 13 Jahre lang die Verantwortung für die Filialkirchenstiftung St. Stephan in Friedberg-Süd. In den letzten beiden Jahren kamen zusätzlich die Verantwortung für die Wallfahrtskirche St. Afra im Felde und die Kirche St. Stephan in Wiffertshausen hinzu.

Seine Arbeit war mehr als reine Verwaltung. Peter Wenderlein brachte wirtschaftlichen Sachverstand, strategisches Denken und eine große Verbundenheit mit der Gemeinde mit. Er sorgte dafür, dass Mittel nachhaltig eingesetzt, Gebäude instand gehalten und die pastoralen Aufgaben der Pfarrei erfüllt werden konnten. Dabei agierte er stets mit ruhiger Hand, ohne große Worte – aber mit großer Wirkung.

Klaus Greppmair: Über 35 Jahre Einsatz für die Kirchenverwaltung

Noch länger wirkte Klaus Greppmair in der Kirchenverwaltung mit: 35 Jahre lang brachte er sein Wissen und seine praktischen Fähigkeiten ein. Besonders wertvoll war seine technische und historische Expertise im Bereich der Gebäude. Wann immer bauliche Maßnahmen anstanden, war Klaus Greppmair ein gefragter Ratgeber. Sechs Jahre lang übernahm er zusätzlich das Amt des Kirchenpflegers für St. Stephan in Friedberg-Süd.

Er war einer, der mit anpackte – nicht nur in Sitzungen, sondern auch ganz praktisch vor Ort. Ob es um die Instandhaltung von Gebäuden oder um größere Sanierungsprojekte ging, Klaus Greppmair war immer zur Stelle.

Verleihung der Jakobsmuschel und Verabschiedung

Für ihre langjährige und außergewöhnliche Arbeit bekamen Peter Wenderlein und Klaus Greppmair die Jakobsmuschel mit Ehrenurkunde verliehen. Diese höchste Auszeichnung der Pfarrei wird nur an Personen vergeben, die sich über lange Jahre hinweg in besonderem Maße um die Gemeinde verdient gemacht haben.

Stadtpfarrer P. Steffen Brühl würdigte die beiden mit den Worten:
„Ihr wart keine bloßen Verwalter, sondern Gestalter und Erhalter. Euer Dienst hat die Pfarrei St. Jakob geprägt und wird noch lange nachwirken.“

Doch auch weitere verdiente Mitglieder der Kirchenverwaltung wurden an diesem Tag verabschiedet. Monika Weighardt (nach 12 Jahren), Horst Knote (nach 12 Jahren) und Michael Busse-Roth (nach 6 Jahren) erhielten als Zeichen der Anerkennung den Jakobsbecher. Diese Auszeichnung steht für besonderes Engagement im kirchlichen Leben und wird traditionell an Menschen verliehen, die sich mit langjähriger Mitarbeit um die Gemeinde verdient gemacht haben.

Die Ehrungen fanden im Rahmen der Festmesse zum Pallotti-Fest statt – einem bedeutenden Tag für die Pfarrei St. Jakob. Während des Gottesdienstes wurde nicht nur zurückgeblickt, sondern auch die neu gewählte Kirchenverwaltung für die kommenden Jahre unter den Segen Gottes gestellt.

Ein Abschied – und ein Neubeginn

Mit dem Wechsel in der Kirchenverwaltung endet für die Geehrten eine lange Amtszeit, doch ihr Einsatz wird in St. Jakob und darüber hinaus noch lange sichtbar bleiben. Die Gemeinde verabschiedet mit großem Dank Persönlichkeiten, die bereit waren, Verantwortung zu übernehmen, und die mit ihrer Erfahrung und ihrem Können Entscheidungen trafen, um die Pfarrei zukunftssicher aufzustellen. Sie haben mit ihrem Engagement Spuren hinterlassen.

Für Klaus Greppmair geht das Engagement jedoch in einer neuen Funktion weiter: Die neu gewählte Kirchenverwaltung hat ihn zum Beauftragten für die Kirche St. Stephan in Friedberg-Süd ernannt. Damit bleibt er für die laufende Verwaltung und Begleitung der Filialkirche verantwortlich – eine Aufgabe, die er mit seiner Erfahrung und Verbundenheit zur Kirche weiterführen wird.

Auch das Bistum Augsburg bedankte sich

Eine besondere Würdigung erhielten die ausscheidenden langjährigen Kirchenverwaltungsmitglieder auch aus Augsburg. Msgr. Dr. Wolfgang Hacker, Generalvikar des Bischofs von Augsburg, bedankte sich mit einer Dankurkunde für ihr beispielhaftes Engagement.

So zeigt sich, dass Kirche nicht nur von der Tradition lebt, sondern vor allem von Menschen, die Verantwortung übernehmen – gestern, heute und in Zukunft.

Peter Wenderlein (rechts) und Klaus Greppmair (Mitte) erhalten von Stadtpfarrer P. Steffen Brühl (links) die höchste Auszeichnung der Pfarrei St. Jakob: die Jakobsmuschel mit Ehrenurkunde. | Foto: Achim Lüders
Peter Wenderlein (rechts) und Klaus Greppmair (Mitte) erhalten von Stadtpfarrer P. Steffen Brühl (links) die höchste Auszeichnung der Pfarrei St. Jakob: die Jakobsmuschel mit Ehrenurkunde. | Foto: Achim Lüders
Die beiden Geehrten, Klaus Greppmair und Peter Wenderlein, im Kreise der anderen Kirchenverwaltungsmitglieder. | Foto: Achim Lüders
Bürgerreporter:in:

Kath. Pfarrei St. Jakobus maj. aus Friedberg

Webseite von Kath. Pfarrei St. Jakobus maj.
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