Förderverein Sozialstation Friedberg
Jubiläumsfest: 120 Jahre Engagement, 30 Jahre Sozialzentrum

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Der Förderverein Ambulante Krankenpflege - Sozialstation Friedberg e. V. kann auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken und heuer ein schönes Doppeljubiläum feiern: Seit 120 Jahren besteht der gemeinnützige Verein, vor 30 Jahren wurde darüber hinaus sein Sozialzentrum in der Hermann-Löns-Straße eingeweiht. All das verdeutlicht, wofür der Verein von jeher steht: Großes bürgerschaftliches Engagement und gelebte Solidarität mit Menschen, die aufgrund von Krankheit, Alter oder Behinderung Unterstützung benötigen. Das soll mit der ganzen Bürgerschaft gefeiert werden.

Bedeutung der Pflege schon vor 120 Jahren wichtig
Wie sich die Themen gleichen: Das Bewusstsein für qualifizierte Pflege ist heute genauso groß wie vor mehr als hundert Jahren. Schon 1906 berichtete die Presse – in diesem Fall war es der Friedberger Gemeindebote – von der Notwendigkeit ambulanter Krankenpflege und dem erfreulich großen Interesse an der Gründung eines Vereins, der diese sicherstellen solle. Und tatsächlich zeigten sich die Friedbergerinnen und Friedberger beeindruckend solidarisch. „Mit verschwindend wenigen Ausnahmen hat die gesamte verehrliche Einwohnerschaft Friedbergs ihren Beitritt zu bezeichnetem Verein erklärt“, war im Gemeindeboten zu lesen.
Der Verein für ambulante Krankenpflege hat sich in den vergangenen 120 Jahren beständig weiterentwickelt. Lange Zeit leisteten katholische Ordensschwestern die Hauskrankenpflege für den Verein. 1980 erfolgte die Anerkennung als Sozialstation, seitdem trägt der Verein den Namen „Ambulante Krankenpflege – Sozialstation Friedberg e.V.“ In den 1980er Jahren erweiterte sich das Tätigkeitsfeld um Alten- und Familienbetreuung, und auch der Platzbedarf stieg stetig. Unermüdlich setzte sich der langjährige Vorsitzende des Vereins, Georg Fendt, daher für den Bau eines Sozialzentrums in der Hermann-Löns-Straße ein. Und wieder einmal auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die die „Bausteinaktion“ mit 400.000 DM erfolgreich werden ließen. So konnte 1996 der erste Bauabschnitt eingeweiht werden, drei Jahre später auch der zweite. 1997 wurde die Sozialstation in eine gemeinnützige GmbH umfirmiert, und der Verein als „Förderverein Ambulante Krankenpflege – Sozialstation Friedberg e.V.“ weitergeführt. Dieser unterstützt die Sozialstation, die 2013 mit der Sozialstation Augsburg Hochzoll fusionierte, bis heute ganz wesentlich. Ob Fahrzeuge für die ambulante Pflege, Dienstkleidung, Büroausstattung oder Einrichtungsgegenstände für die Tagespflege der Sozialstation – ohne den Förderverein wäre finanziell vieles nicht möglich.

Sozialzentrum als wichtige Einrichtung für die Region
Und auch weitere soziale und karitative Einrichtungen profitieren von Fördermitteln des Vereins. Möglich ist dies dank zahlreicher Spenden und Mitgliedsbeiträge, die bis heute wichtig sind, und der (überaus sozialverträglichen) Mieten im Sozialzentrum. Hier gibt der Förderverein vielen Institutionen und Projekten ein Dach. Dazu gehören der Caritasverband, der hier mehr als 20 Dienste anbietet, die CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH mit einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung und der Offenen Behindertenarbeit, die Tagespflege der Sozialstation und die Selbsthilfegruppe für Krebsnachsorge. Auch Wohnungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität vermietet der Förderverein im Sozialzentrum. Das breite Spektrum unterstreicht die Bedeutung der Einrichtung für Friedberg und das Umland.

Jubiläum als Fest für alle
Das langjährige Wirken des Vereins ist getragen von herausragendem ehrenamtlichen Engagement ebenso wie von der solidarischen Haltung der Bürgerinnen und Bürger in der Region. Grund genug, um dies gemeinsam zu feiern. Am Sonntag, 21. Juni 2026 veranstaltet der Förderverein Sozialstation Friedberg daher ein großes Jubiläumsfest am Standort in der Hermann-Löns-Straße 6. Beginn ist um 10:30 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt auf dem Gelände – der reguläre Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Jakob findet an diesem Tag im Sozialzentrum statt. Im Anschluss lädt der Verein zum Mittagessen, zu Führungen, zu Austausch und Unterhaltung ein. Bis 15 Uhr haben die Besucher Gelegenheit, um die Geschichte des Vereins und sein Wirken zu entdecken, das Sozialzentrum, seine Bedeutung und interessante Menschen kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre gemeinsam zu feiern.

myheimat-Team:

Dagmar Weindl aus Friedberg

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