Aufbruch, Erneuerung und Veränderung an Pfingsten
Die Wallfahrtskirche Herrgottsruh feierte das Hochfest des Heiligen Geistes

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Aufbruch, Erneuerung und Veränderung.
An Pfingsten feierte die Wallfahrtskirche Herrgottsruh das Hochfest des Heiligen Geistes.

In der Wallfahrtskirche Herrgottsruh zu Friedberg wurde auch heuer am 24. Mai das Hochfest des Heiligen Geistes, das Pfingstfest, feierlich mit mehreren Gottesdiensten begangen. Zahlreiche Gläubige und die helfenden liturgischen Dienste feierten begeistert mit.
Das Hochamt um 10.00 Uhr wurde musikalisch von Kirchenmusiker Roland Plomer an der Orgel, von Kantorin Martina Steinbach und Andreas Bolleininger mit der Trompete erfrischend festlich gestaltet. Dabei kamen klassische Lieder und Kehrverse zum Heiligen Geist, aber auch Instrumentalstücke zur Aufführung. Höhepunkt war die Ouvertüre aus der Suite in B-Dur für Orgel und Trompete von Georg Friedrich Händel. Beim Volksgesang tat die zahlreich anwesende Gemeinde fröhlich und lautstark mit.
In der Predigt fasste Wallfahrtsdirektor Pater Hans-Joachim Winkens die verschiedenen theologischen Aspekte des Pfingsttages aus biblischer Sicht zusammen. Während die Lesung aus der Apostelgeschichte die Wirkmacht des Heiligen Geistes ausdrückte, weil die Fenster und Türen aufgestoßen wurden und die Apostel hinaus gingen und auch in den verschiedenen Sprachen von allen verstanden wurden. Die Aufbruchstimmung in der jungen Kirche und der Neuanfang der christlichen Gemeinde wurde deutlich. Wesentlich stiller brachte das Johannesevangelium den Neuaufbruch zur Sprache. Jesus erscheint bei den Jüngern hinter verschlossenen Türen. Er offenbart sich mit seinem verwundeten Leib. Jesus wünscht den Jüngern den Frieden und haucht ihnen den Geist ein.
Die Wunden am Leib Jesu sprechen gerade im hier und jetzt jene Menschen an, die durch Krieg, Flucht, Krankheit oder persönliches Leid verletzt sind, sich mit Jesus zu verbünden. Pater Winkens wies in diesem Zusammenhang auf das kirchliche Hilfswerk Renovabis hin, das 1993 von den Deutschen Bischöfen gegründet wurde, um Menschen in Mittel- und Osteuropa zu helfen. In diesem Jahr unterstützt Renovabis besonders Projekte in der Ukraine für die Kinder, die durch Krieg und Trennung schwer traumatisiert sind, Vater oder Mutter verloren haben oder mit verletzten und körperlich entstellten Elternteilen leben müssen. Für das Hilfswerk Renovabis wurde auch die sonntägliche Kollekte in der Wallfahrtskirche gesammelt.
Für Wallfahrtsdirektor Pater Hans-Joachim Winkens ist das Pfingstfest ein sehr wichtiges Datum der Kirche, denn es steht für Aufbruch, Veränderung und die Nachfolge Jesu Christi. Für den Pallottinerpater erinnert das Hochfest des Heiligen Geistes an den bewegten Anfang unserer Kirche zur Zeit der apostolischen Urkirche und fordert zugleich die heutigen Christen auf zum mutigen Zeugnis für Gott in unserer Welt.

Bürgerreporter:in:

P. Hans-Joachim Winkens SAC aus Friedberg

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