Sommerempfang der Pfarrei Friedberg 2026
Begegnung und ein herzlicher Abschied von Stadtpfarrer Steffen Brühl
- Abschied von Friedbergs Stadtpfarrer Steffen Brühl (rechts). Friedbergs Erster Bürgermeister Roland Eichmann gab Steffen Brühl einige Erinnerungen mit auf die Künftigen Wege
- Foto: FSeventfoto
- hochgeladen von Franz Scherer
Bei strahlendem Sommerwetter lud die Pfarrei Friedberg 2026 zu ihrem traditionellen Sommerempfang ein. Der diesjährige Empfang stand hauptsächlich im Zeichen der Verabschiedung des Friedberger Stadtpfarrers Pater Steffen Brühl. Steffen Brühl ist Pater der Pallottiner und war über viele Jahre das prägende Gesicht der katholischen Stadtpfarrei St. Jakob in Friedberg.
Ende August wird Steffen Brühl die Stadt und die Pfarrgemeinde Friedberg verlassen. Insgesamt war Steffen Brühl fast 20 Jahre in Friedberg tätig, davon 13 Jahre als Seelsorger in St. Jakob und neun Jahre als Pfarrer. Besonders wichtig war ihm eine Kirche, die nicht nur innerhalb ihrer Mauern wirkt, sondern mitten in der Gesellschaft präsent ist.
Bürgermeister Eichmann: „Will ihn nicht gehen lassen“
Erst als Kaplan, dann als Stadtpfarrer habe Steffen Brühl eigentlich „anders gewirkt, wie ein typischer Pfarrer“, so Friedbergs Erster Bürgermeister Roland Eichmann. In vielen Bereichen des Stadtlebens habe Steffen Brühl zusammen mit zahlreichen Ehrenamtlichen Mitwirkenden sein großes Engagement bewiesen. Steffen Brühl hat die Pfarrjugend aufgebaut, er war mit großem Einsatz bei der Corona- und Ukraine-Hilfe tätig. Wirkungsvoll war auch sein Einsatz in der Zusammenarbeit mit den behördlichen Belangen der Stadt Friedberg. Der Aufbau der Begenungsstätte Divano und die Einrichtung der Stadtbücherei sind nur wenige bemerkenswerte Streiflichter des Schaffens von Steffen Brühl.
„Die Hälfte seines Lebens hat Steffen Brühl in Friedberg gelebt“, so Bürgermeister Roland Eichmann. „Steffen Brühl ist es stets gelungen, die Menschen im Herzen zu treffen“, so Roland Eichmann. Dazu habe er nicht selten die Pfarrei zu Höchtleistungen angetrieben.
Große Würdigung aus allen Bereichen
Falco von Saldern, der evangelische Pfarrer von Friedberg und Stätzling, MdL Peter Tomaschko, Gerd Horseling (Bürger für Friedberg) und viele weitere Redner würdigten das Schaffen Steffen Brühls während seiner Zeit in Friedberg.
Die Friedberger Moderatorin Clara von Linden (Bundesfreiwilligendienst – Bufdi - ) fasste in ihrer Eröffnungsrede zusammen: „Steffen war eine gute Beziehung zur Stadt und enge Zusammenarbeit immer sehr wichtig. Er verstand St. Jakob stets als Teil der Stadt Friedberg und das Engegement in St. Jakob auch als einen Beitrag zum Leben und guten Zusammenleben in Friedberg.“
Steffen Brühl verlässt Friedberg in Richtung seiner Heimat nach Limburg. „Nicht die Kirche sondern die Menschen sind tragender Bestandtteil eines harmonischen Zusammenlebens“, so Steffen Brühl. Unsere Herzenswünsche begleiten Steffen Brühl auf allen seinen künftigen Wegen.
Bürgerreporter:in:Franz Scherer aus Friedberg |
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