Bücher Reni stellt vor:
Gilbert, der Kobold aus Paris macht eine Weltreise
- hochgeladen von R. G. Wardenga
Eine Kostprobe aus unserem neuen Kinderbuch, welches im Herbst auf den Markt kommt. Die Geschichten sind lustig, aber auch informativ.
Gilbert, der Kobold aus Paris macht eine Weltreise
Gilbert stellt sich vor:
Hallo Kinder!
Mein Name ist Gilbert und der Eiffelturm ist mein Zuhause. Dort wohne ich schon ewig lange. Ich helfe allen Kindern, die in Not sind.
Nur Kinder und Tiere können mich sehen. Übrigens kann ich auch zaubern und mich unsichtbar machen. Ich kann ein Riese werden und auch klein wie eine Maus. Mein bester Freund ist Fitus, der Sylter Strandkobold.
Nun wünsche ich euch viel Freude beim Lesen.
Euer Kobold Gilbert
Gilbert in China
Er hätte auch einen Ozean Riesen nehmen können, um nach China zu kommen, doch zaubern geht eben schneller. Unbedingt wollte der Kobold die Chinesische Mauer sehen und begehen. Da hat sich Gilbert aber viel vorgenommen. Man hat festgestellt, dass diese Mauer über 21.000 Kilometer lang ist. Natürlich für Gilbert kein Problem und er läuft und läuft. Die Hälfte hatte er fast geschafft, als er ein Weinen im nahegelegenen Wald horte. Es war ein kleines Kind in Not oder was sollte es sonst sein? Sofort sprang er von der Mauer und rannte in den Wald, doch das Jammern wurde immer lauter.
Gilbert sah aus der Ferne ein schwarz-weißes Wollknäuel. Der Kobold kam vorsichtig näher und erkannte, das es kein Kind sondern ein Panda-Bären -Kind war.
Ja, liebe Kinder, ihr solltet wissen, dass die Mütter dieser süßen Babys immer nur ein Kind großziehen, es ist wohl traurig, aber im Tierleben gibt es oft Dinge, die wir nicht verstehen können.
Pandas werden bis zu 1,5 Meter groß und 140 kg schwer. 25 Jahre alt können sie werden und sie ernähren sich von Bambus. Gilbert musste erst überlegen, denn auch er wusste oft nicht, ob er das Richtige tat. Dann nahm er das Baby auf den Arm und lief kreuz und quer durch die Wälder Chinas. Doch plötzlich sah Gilbert eine Panda-Bären-Mutter an einem kleinen Fluss sitzen.
Der Kobold fragte die Bärin, was denn geschehen sei. Sie erzählte, dass ihr Kind zu nah beim Wasser spielte und vom Fluss verschluckt wurde. Gilbert hatte viel Mitleid mit der Pandamutter und fragte sie etwas vorsichtig, ob sie ein kleines Panda-Baby großziehen könnte.
Sie ließ sich nicht zweimal fragen und stimmte zu.
Der glückliche Kobold Gilbert zauberte sich zurück auf die chinesische Mauer und schaffte tatsächlich die 21.000 km. Ob er nun zu Fuß ging oder es durch seine Zauberkraft schaffte, wir wissen e nicht.
Bürgerreporter:in:R. G. Wardenga aus Königsborn |
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