Neues Leben für eine Windmühle
Die historische BraunsMühle in Kaarst
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Der weiße Mühlenturm als Landmarke
Der Niederrhein ist reich an Windmühlen - kein Wunder, denn in der flachen und weiten Landschaft kann der Wind seine Kraft voll entfalten. Bockwindmühlen aus Holz, bei denen sich das gesamte Mühlenhaus mit dem Wind bewegt, kennt man seit dem 13. Jahrhundert. So begann auch um 1580 die Geschichte der BraunsMühle in Kaarst-Büttgen (Rhein-Kreis Neuss). Nach mehreren Bränden ließen die Herren von Dyck eine steinerne Turmwindmühle nach Holländer Art errichten. Sie wurde 1756 in Betrieb genommen. 1931 erwarb Wilhelm Braun die Mühle und stellte sie kurz danach auf Dieselantrieb um. Die Konkurrenz durch Großmühlen führte dazu, dass 1952 der Mahlbetrieb ganz eingestellt wurde. Die Mühle verfiel zusehends.
Fördergemeinschaft, Mühlencafé und Führungen
Der engagierten Fördergemeinschaft BraunsMühle e.V. ist es zu verdanken, dass die Mühle aus ihrem Dornröschenschlaf erwachte. Im Zuge der EUROGA 2002plus wurde sie mit öffentlichen Fördergeldern aufwändig restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 2006 konnte die frisch herausgeputzte BraunsMühle ihren 250. Geburtstag feiern. Im sanierten Wirtschaftsgebäude und im idyllischen Hof bieten Ehrenamtler an bestimmten Sonntagen Kaffee und selbst gebackenen Kuchen an. Und die sachkundigen Führungen durch den Mühlenturm faszinieren alle Besucher, die sich für die alte, noch intakte Mahltechnik interessieren.
Ich habe einige Impressionen von einer Besichtigung mitgebracht und wünsche viel Spaß rund um die BraunsMühle.
Bürgerreporter:in:Margot Klütsch aus Düsseldorf |
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