Gedanken zum Lebensweg
Dem Gegenwind trotzen – Warum ein sturmerprobtes Gesicht die Sonne am besten genießt
- hochgeladen von Winfried Paltian
Hallo liebe Bürgerreporter und Freunde,
wenn man die Kamera einmal ganz bewusst von unten nach oben richtet, fällt der Blick nicht nur in einen endlosen, tiefblauen Sommerhimmel, sondern auch auf das eigene Spiegelbild aus einer ganz ungewohnten Perspektive. Das Foto, das ich neulich bei einer kräftigen Brise gemacht habe, hat mich zum Nachdenken gebracht. Die Haare fliegen im Wind, der Blick ist fest nach vorn gerichtet, und die Sonne zeichnet deutliche Konturen ins Gesicht.
Dieses Bild hat für mich eine ganz eigene Symbolik. Es erinnert mich an das Thema „Gegenwind“. Im Laufe eines langen Lebens – sei es in den vielen, oft turbulenten Jahrzehnten im Beruf oder auch im privaten Alltag – begegnet einem immer wieder stürmisches Wetter. Es gibt Phasen, da bläst einem der Wind gehörig ins Gesicht, da muss man sich durchbeißen, Entscheidungen treffen und Standhaftigkeit beweisen.
Das Schöne am Älterwerden und an der Lebenserfahrung ist jedoch: Man lernt, sich von keinem Sturm mehr so leicht umpusten zu lassen. Man entwickelt eine tiefe, innere Gelassenheit. Wenn man gelernt hat, dem Gegenwind standzuhalten, dann schätzt man die Momente, in denen die Sonne durchbricht, umso mehr. Jede Spur, die die Zeit und die erlebten Stürme im Gesicht hinterlassen haben, steht eigentlich für eine gemeisterte Herausforderung, auf die man heute mit Stolz und Ruhe blicken kann.
Dieses Foto zeigt für mich genau diesen Moment: Den Wind spüren, fest auf den eigenen Beinen stehen und einfach den grandiosen, freien Himmel über sich genießen. Nach jedem Sturm kommt schließlich auch wieder die Sonne zum Vorschein.
Wie geht es euch? Gab es in eurem Leben auch Momente, in denen euch der Gegenwind erst so richtig stark gemacht hat, sodass ihr die ruhigen Tage heute viel intensiver genießen könnt?
Ich wünsche euch allen ein wunderbares, sonniges und kraftvolles Wochenende!
Herzliche Grüße
Winfried
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