Blick in den Alltag
Licht aus, Ruhe ein: Gedanken zum Tag des guten Nachbarn
- hochgeladen von Winfried Paltian
Heute, am 28. September, ist der „Tag des guten Nachbarn“. Ein passender Anlass, um am späten Abend einmal kurz durchzuatmen und auf unser Zusammenleben vor der eigenen Haustür zu blicken.
Gute Nachbarschaft ist im Grunde wie ein gutes Orchester: Es funktioniert am besten, wenn alle aufeinander achten. Doch im Alltag gibt es eben auch Töne, die gewaltig aus dem Takt geraten. Jeder kennt wohl die unterschiedlichen Nachbar-Typen. Da sind die einen, die man kaum hört und die einem mit einem freundlichen Nicken im Treppenhaus den Tag versüßen.
Und dann gibt es da jene Begegnungen, bei denen das Miteinander auf eine harte Probe gestellt wird. Wenn zum Beispiel gepoltert wird, als wäre man allein im Haus, oder wenn die Türen im Flur und unten vom Keller her wieder einmal so laut ins Schloss gedonnert werden, dass man drinnen förmlich zusammenzuckt. So etwas zehrt an den Nerven und lässt einen fragen, warum ein wenig Umsicht manchmal so schwerfällt.
Am Ende wünscht man sich doch eigentlich nur ein friedliches Miteinander: Ein kurzes Wort der Einsicht, ein freundlicher Gruß und die einfache Rücksicht, Türen leise zuzuziehen – besonders zur späten Stunde.
Wie erlebt ihr das Miteinander und die Rücksichtnahme in eurer Nachbarschaft?
Ich wünsche euch allen nun eine gute, erholsame und vor allem ruhige Nacht!
Herzliche Grüße,
Winfried
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