Evangelische Gemeinde
„Austauschcafé Seniorenarbeit“ lädt zur Vernetzung ein

Foto: W.A. Schrimpf
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Höchstädt. Ideen teilen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam überlegen, wie sich die Angebote für Seniorinnen und Senioren in Höchstädt weiter stärken lassen – dazu lädt der Besuchsdienst der evangelischen Gemeinde am Mittwoch, 9. Juli, um 17 Uhr ins „Austauschcafé Seniorenarbeit" ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die bereits in der Seniorenarbeit tätig sind oder sich dafür interessieren – ob in Heimen, in der Nachbarschaft oder in kirchlichen und sozialen Diensten.

Im Mittelpunkt steht das Gespräch bei Kaffee und Kuchen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Erfahrungen aus der Praxis einzubringen und gemeinsam nach neuen Wegen zu suchen, um ältere Menschen besser zu begleiten und zu unterstützen. Aus der eigenen Gemeinde berichtet der Seniorenkreis, sowie der Besuchsdienst mit seinen beiden Angeboten: den klassischen Besuchsdienst, bei dem Seniorinnen und Senioren regelmäßig besucht werden sowie dem „singenden Besuchsdienst", der Musik und Gesang in die Besuche integriert gerade viele neue Ehrenamtliche gewinnt.

„Die Freude in den Augen macht mich zur Beschenkten"

Das Team des Besuchsdienstes beschreibt die Arbeit mit älteren Menschen als gegenseitiges Geschenk. „Alte Menschen werden oft nicht gesehen. Mit unserem Besuch schenken wir ihnen Beachtung", berichtet Barbara Obermayer. „Die Freude in den Augen der Senioren macht mich dann wiederum zur Beschenkten." Ähnlich empfindet es Katja Finger: Sie besuche sehr gerne alte Leute im Seniorenheim, „weil es oft ganz herzliche Begegnungen sind, selbst dann, wenn die Worte fehlen. Die Besuche machen mir selber am meisten Freude! Und ich habe noch nie ein Ehrenamt erlebt, bei dem man so viel Dankbarkeit und Wertschätzung bekommt."

Besonders im Fokus steht die Erfahrung, dass viele ältere Menschen kaum noch Besuch haben. „Ich bin im Besuchsdienst dabei, um Menschen eine Freude zu machen und ihnen ein bisschen von Gottes Liebe zu erzählen. Und weil es erschütternd ist, dass viele gar keinen Besuch haben", sagt Anni Ebermayer. Roland Matitschka möchte „Menschen die Möglichkeit geben, mit einem direkten Gegenüber ins Gespräch zu kommen" und etwas Freude bereiten: „Für mich sind dann diese strahlenden Gesichter ein Geschenk."

Neue sinnstiftende Aufgabe nach der Pensionierung
Für einige ist das Ehrenamt eine neue Aufgabe im Ruhestand. Wolfgang Zengerle erzählt: „Ich bin gerne dabei, weil ich seit meiner Pensionierung nunmehr Zeit dafür habe. Ich habe mir schon länger vorgenommen, mich im Ruhestand ein bisschen sozial zu engagieren. Und so kann ich jetzt mit meinen Hobbys, Gitarrespielen und Singen, ein gutes Werk tun. Die positiven Reaktionen sind einfach toll und tun mir auch gut." Auch Tina Hasenclever macht mit beim Singen: „Ich finde es wichtig, dass die älteren Menschen auch noch Unterhaltung und Spaß in ihrem Alltag haben. Für mich gibt es nichts Schöneres, als zu sehen, wie viel Freude wir schenken. Mir gibt das unheimlich viel."

Valerie Sabova bringt es auf den Punkt: „Ich mache im Besuchsdienst mit, weil es mir Spaß macht, älteren Leuten zu helfen und sie wieder zum Lachen zu bringen." Angela Mayr, die bereits beruflich mit älteren Menschen arbeitet, betont: „Der zwischenmenschliche Kontakt zu ihnen ist mir sehr wichtig. Im Besuchsdienst kann ich Zeit und Aufmerksamkeit schenken, die mir im Alltag oft fehlen. Die Erfahrungen sind sehr schön und eine Bereicherung für beide Seiten."

Offene Runde für neue Ideen
Der Arbeitskreis ist ausdrücklich offen für neue Impulse. „Wir hoffen auf weitere gute Ideen", heißt es aus dem Organisationsteam. Wer sich für ein Ehrenamt in der Seniorenarbeit interessiert, konkrete Anregungen einbringen möchte oder einfach wissen will, wie sich andere engagieren, ist herzlich willkommen.

Die Veranstaltung findet am 9. Juli um 17 Uhr in den Gemeinderäumen der Anna-Kirch (Lindenallee 1A, 89420 Höchstädt) statt. Interessierte sind ohne Voranmeldung eingeladen; für Rückfragen steht Pfarrer Schrimpf unter 09074 1207 gerne zur Verfügung.

Statements des Besuchsdiensts:
"Alte Menschen werden oft nicht gesehen. Mit unserem Besuch schenken wir ihnen Beachtung. Die Freude in den Augen der Senioren macht mich dann wiederum zur Beschenkten.“ Barbara Obermayer

„Ich bin gerne dabei, weil ich seit meiner Pensionierung nunmehr Zeit dafür habe. Ich habe mir schon länger vorgenommen, mich im Ruhestand ein bisschen sozial zu engagieren. Und so kann ich jetzt mit meinen Hobbies, Gitarre spielen und singen, ein gutes Werk tun. Die positiven Reaktionen sind einfach toll und tun mir auch gut.“ Wolfgang Zengerle

„Ich will damit Menschen die Möglichkeit geben, mit einem direkten Gegenüber ins Gespräch zu kommen, mich mit ihnen zu unterhalten und damit etwas Freude bereiten. Für mich sind dann diese strahlenden Gesichter ein Geschenk.“ Roland Matitschka

„Ich bin im Besuchsdienst dabei, um Menschen eine Freude zu machen und ihnen ein bisschen von Gottes Liebe zu erzählen. Und weil es erschütternd ist, dass viele gar keinen Besuch haben.“ Anni Ebermayer

„Ich arbeite bereits beruflich mit älteren Menschen und der zwischenmenschliche Kontakt zu ihnen ist mir sehr wichtig. Im Besuchsdienst kann ich Zeit und Aufmerksamkeit schenken, die mir im Alltag oft fehlt. Die Erfahrungen sind sehr schön und eine Bereicherung für beide Seiten.“ Angela Mayr

„Ich mache mit beim Singen, weil ich es wichtig finde, dass die älteren Menschen auch noch Unterhaltung und Spaß in ihrem Alltag haben. Für mich gibt es nichts Schöneres, als zu sehen, wieviel Freude wir schenken. Mir gibt das unheimlich viel.“ Tina Hasenclever

„Ich mache im Besuchsdienst mit, weil es mir Spaß macht, älteren Leuten zu helfen und sie wieder zum Lachen zu bringen.“
Valerie Sabova

„Ich besuche sehr gerne alte Leute im Seniorenheim, weil es oft ganz herzliche Begegnungen sind, selbst dann, wenn die Worte fehlen. Die Besuche machen mir selber am meisten Freude! Und ich habe noch nie ein Ehrenamt erlebt, bei dem man so viel Dankbarkeit und Wertschätzung bekommt.“ Katja Finger

Foto: W.A. Schrimpf
Foto: W.A. Schrimpf
Foto: W.A. Schrimpf
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