Meli Stein
Die Oma ist ihr Lieblingsmensch
- Meli Stein
- Foto: Meli Stein
- hochgeladen von Matthias Bucher
Sympathisch, schlagfertig und herrlich bodenständig. Diese Werte treffen auf unsere heutige Künstlerin zu. So ist Meli Stein. Eine Sängerin aus Kärnten, die auf der Bühne ein echtes Temperamentsbündel ist. Mit ihren großen Hits wie „Träumerleben“, „Katzenpetzel“, „Pfiadi und Tschüss“, oder „Zechbrellerin“ hat sie sich längst einen festen Platz in den Herzen ihres Publikums ersungen. Ob energiegeladene Partynummern oder Lieder, die direkt unter die Haut gehen – Meli Stein vereint beides mit Leichtigkeit. Im Interview gibt sie persönliche Einblicke in ihre Musik, ihre Herzensprojekte und ihre Wünsche für die Zukunft.
Mit welchen Worten würdest du dich selbst beschreiben?
Ich bin eine Schlagersängerin vom Wörthersee, die man auch gerne als die Rose vom Wörthersee bezeichnet. Mein Slogan lautet: „Meli Stein heizt euch ein.“ Ich bin prädestiniert für Partymusik, kann aber genauso Lieder schreiben, die direkt ins Herz treffen.
Was hat dich inspiriert einen Oma Song aufzunehmen?
Das Lied "Wenn i in deine Augen schau" gibt es eigentlich schon länger. Geschrieben wurde es vor einigen Jahren von einer guten Freundin von mir, der Songwriterin Katja Laußegger. Wir haben uns erst im vergangenen Jahr kennengelernt. Als sie erfahren hat, dass ich bei meiner Oma aufgewachsen bin, erzählte sie mir von diesem Titel und schickte mir das Demo.
Ich habe den Song dann auf Kärntnerisch umgeschrieben und ganz individuell an meine Oma angepasst. Daraus ist ein echtes Herzensprojekt geworden. Ich bin unglaublich dankbar dafür – und auch meine Großmutter war sehr gerührt. Sie meinte, es sei das schönste Geschenk gewesen, das ich ihr hätte machen können.
Mit welchen Worten würdest du den Titel „Lieblingsmensch“ beschreiben?
„Lieblingsmensch“ ist ein weiterer Herzenssong von mir, produziert in den Lechner Records Studios. Es ist eine Partynummer zum Mitsingen. Bis dato gab es zu diesem Thema eigentlich nur eine bekannte Version von Mika. Mir war es sehr wichtig, dass es davon auch eine Kärntner Version gibt, denn jeder Mensch hat seinen Lieblingsmenschen. Ich glaube, der Song ist uns wirklich gut gelungen.
Wie sieht ein typischer Tag im Tonstudio aus?
Als Erstes suchen wir nach der passenden Tonlage und begleiten das Ganze mit der Gitarre. Danach bauen wir Schritt für Schritt das Grundgerüst mit Klängen und Instrumenten auf, bevor ich den Song schließlich einsinge.
Nach welchen Kriterien stellst du dein Live-Programm zusammen?
Nach meinem Intro spiele ich meistens einen meiner bekannten Titel. Dazwischen mische ich immer wieder coole Covernummern ein, bei denen jeder mitsingen und tanzen kann. Außerdem erzähle ich auf der Bühne gerne persönliche Geschichten – das gehört für mich einfach dazu.
Was zeichnet einen guten Après-Ski-Song aus?
Er muss auf jeden Fall sofort ins Ohr gehen. Tatsächlich habe ich bereits einen Après-Ski-Song geschrieben, den ich zur nächsten Saison veröffentlichen werde. Mir ist nämlich aufgefallen, dass es noch keinen richtig großen Après-Ski-Hit von einer Frau gibt.
Welche Spezialitäten und Sehenswürdigkeiten hat Kärnten für dich?
Ganz klar: Kasnudeln und der Wörthersee.
Hast du Wünsche, die dir besonders am Herzen liegen?
Ich wünsche mir, dass meine Karriere weiterhin so positiv verläuft und dass ich noch viele richtig coole Menschen kennenlernen darf. Außerdem sind mir Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und Leichtigkeit sehr wichtig. Mein größter Traum wäre ein Projekt, mit dem ich es in die Shows von Florian Silbereisen schaffe.
Vielen Dank für das Interview!
Bürgerreporter:in:Matthias Bucher aus Burgau |
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