Gudrun-Anna Wirbitzky
Die KODI Insolvenz
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Wer kennt den Werbewirksamen Spruch nicht: KODI besser Haushalten?
Schon vor einiger Zeit las ich das der Discounter im Juli 2026 Insolvenz angemeldet hatte. Zu der Zeit sprach das Unternehmen von geplanten 19 Geschäftsaufgaben: Nun sind es 43 der zuletzt 144 Standorte. 41 von ihnen in NRW. Ebenfalls betroffen die Unternehmenszentrale in Oberhausen. Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Halle/ Saale hat sich das Filialnetz stärker ausgedünnt als gedacht.
News:
Die noch verbliebenen Filialen werden von einer internationalen Investor-Gruppe übernommen, die die Marke Kodi erhalten will. Fakt ist: Von rund 1.200 Beschäftigten verlieren 256 Mitarbeiter ihre Arbeit. Warum Kodi in diese existenzbedrohliche Krise geschlittet ist, liegt an einer Kombination aus massiven externen Marktveränderungen und internen, strukturellen Problemen heißt es. Kodi habe tatsächlich bereits im Vorfeld versucht zu reagieren - das Unternehmen durchlief vor rund zwei Jahren ein Sanierungsverfahren - um sich neu aufzustellen. Die Rettung der verbleibenden Filialen erfolgte über eine neu gegründete Gesellschaft namens Kodi Retail GmbH. Hinter diesem Unternehmen steht wer? Eine namentlich bisher nicht öffentlich genannte, internationale Investorengruppe (laut T-Online).
Gescheiterter Versuch:
Ein Unternehmen versucht in der Regel, schwächelnde Filialen nach und nach zu schließen oder Verträge neu zu verhandeln. Bei Kodi lief scheinbar die Zeit davon.
Betrüblich...
wieder einmal Arbeitsplätze die verloren gehen.
Bürgerreporter:in:Gudrun-Anna Wirbitzky aus Bochum |
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