Der Berliner Humor
Uns trennten Welten
In meiner Großraumbüro-Vergangenheit hatten wir ein Hobby-Eishockey-Spielerin als Kollegin.
Sie war glücklicherweise nur vorübergehend meine Fachvorgesetzte und machte mir das Leben in dieser Zeit gnadenlos unfassbar schwer.
Sie verfügte über einen sehr robusten Humor und über eine sehr burschikose Ausdrucksweise, sie entstammte wie ich der amerikanischen Schule, aber während ich mich für Philosophie und Literatur begeisterte, galt ihre Leidenschaft dem brachialen, harten Sport.
Es ist typisch für den Berliner Humor, gemein, hart und direkt zu sein, aber eben auch lustig zu sein.
Ich liebe noch immer die Serie "Stromberg".
"Büro ist Krieg".
Die einzigen wirklichen Sympatie-Träger sind in meinen Augen die Abteilungsleiter-Kollegen.
Zum Glück war ich niemals in "Ernis" Rolle, Mobbing, ja habe ich erlebt, aber ich konnte mich wehren.
Die Serie zeigt deutlich, wie viele Menschen im zivilen Alltag eigentlich einen nicht diagnostizierten Dachschaden haben oder sich einfach schlecht benehmen.
Ich selbst baue auf die junge Generation, sie werden den Weltfrieden herbeiführen.
Homosexuelle werden homosexuell leben dürfen, und die verschiedenen Etnien werden friedlich miteinander leben.
Die Völker werden gegenseitig ihre Grenzen respektieren. Sie werden gemeinsam musizieren.
Es ist ein weiter und schwerer Weg, aber er wird umgesetzt werden.
Von der eishockeyspielenden Kollegin verabschiedetet ich mich im Guten, trotz Allem.
So sehe ich es.
Bürgerreporter:in:Lorenz George aus Berlin |
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