Leidenschaften
Manche Menschen genießen nun mal die Oper
In meiner Zeit der Arbeiten im Großraumbüro gab es eine Gruppenleiterin, sie schlich sich in mein Vertrauen, wir machten regelmäßig gemeinsame Zigarettenpausen.
Ich war ein naiver Dumm-Trottel. Heute weiß ich, dass die Person mit DDR-Vergangenheit bei der Stasi war, und dass sie mit ihren Kontakten mir so manchen guten Job vermasselt hat.
So böse können Menschen sein. In ihren atheistischen Augen war ich ein verwöhnter Wessi, der immer Alles hatte und haben konnte, was er sich wünschte.
Ich gehöre nun mal zu den Menschen, die die Oper genießen und auch gute Musik zu Hause.
Bauarbeiter als Beispiel knöpfen sich solche Menschen vor. Sie versuchen, uns zu irritieren.
Sie versuchen, uns zu ärgern. Je mehr wir bei unserem Wert „Harmonie“ bleiben, desto unverschämter werden sie.
Als wäre die Welt nicht schon jetzt zu voll mit Neid und Missgunst. Als gäbe es nicht bereits mehr als genügend Ärgernisse auf dieser Welt.
Wer anders ist als Andere, muss im Moment sehr gut aus sich aufpassen.
Homosexuelle, um nur eine Minderheit zu nennen, werden zur Zeit wieder mal gemobbt in Berlin.
Traurig und ekelhaft, aber wahr.
Die alten Stasi-Kader sind fies, und sie fokussieren sich auf scheinbar verwöhnte Wessis. Wir haben ein Problem.
So sehe ich es.
Bürgerreporter:in:Lorenz George aus Berlin |
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