Interessanter Vortrag der DFG Augsburg
Rückblick auf das Leben und Wirken von Albert Schweitzer
- hochgeladen von Marianne Stenglein
Zum 150. Geburtstag und 60.Todestag von Albert Schweitzer lud die DFG Augsburg und Schwaben e.V. am 8.10.2025 ins Augsburger Zeughaus ein. Die Ausstellung im Foyer zu diesem Thema ging ja -nach Verlängerung - Ende September zu Ende und war von den Augsburgerinnen und Augsburgern rege besucht. Genauso wie das Orgelkonzert "Hommage an Albert Schweitzer - am 21.09.2025 in der Basilika St.Ulrich und Afra in Augsburg.
Nun konnte Gabriele Richter am 8.10.2025 den DFG Mitgliedern und deren Freunden und Bekannte einen Einblick in das Leben und Wirken von Albert Schweitzer geben. Frau Richter vom Albert-Schweitzer-Freundeskreis Augsburg hatte reichlich Informationsmaterial über Albert Schweitzer zusammengestellt. Anhand von Fotos und Tondokumenten (seine Orginalstimme und sein Orgelspiel) sowie Textauszügen und Anekdoten wurde das Leben und Werk des Humanisten dargestellt. Seine Ethik "der Ehrfurcht vor dem Leben" kann uns sollte uns Menschen auch heute noch zum Diskutieren und Nachdenken anregen.
Etliche Zitate von ihm (ein Auszug davon, denn es gibt sehr viel prägende Zitate):
„Man muß etwas, und sei es noch so wenig für diejenigen tun, die Hilfe brauchen, etwas, was keinen Lohn bringt, sondern Freude, es tun zu dürfen. “
„Hoffen ist Kraft. Es ist soviel Energie in dieser Welt, und wenn nur ein paar Menschen miteinander hoffen, dann wirkt um sie eine Kraft, die nichts niederhalten kann, sondern die sich ausdehnt auf die anderen.“
"Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht,dass durch irgendeine Kleinigkeit, die jemand tut, andere angetrieben und weitergeführt werden.“
„Ein freundlicher Blick durchdringt die Düsternis wie ein Sonnenstrahl.“
"Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin, dass du dein Leben ändern kannst, indem du deine Geisteshaltung änderst."
Albert Schweitzers Lebensmotto galt der Nächstenliebe. Außerdem trat er für den Frieden ein und stellte die Forderung, den Geist des Menschen zu verändern. Alle Menschen sollen das, was sie umgibt, Tieren, Pflanzen und Mitmenschen, Liebe entgegenbringen. Geboren wurde Schweitzer 1875 in Kaysersberg - damals Teil des deutschen Reiches, heute im Elsass in Frankreich gelegen. Aufgewachsen ist er unweit entfernt in Vallée de Munster. Gelebt hat er später in Königsfeld (Schwarzwald-Baar-Kreis) - später nannte er sich selbst "Weltbürger". Denn seine größte Arbeit leistete er nicht in Europa, sondern in Afrika. In Lambaréné (Gabun) errichtete er 1913 ein Krankenhaus. Für sein Engagement erhielt er 1952 den Friedensnobelpreis. Mit dem Preisgeld stellte er ein Lepradorf in Lambaréné fertig. Bis heute betreibt die 1974 gegründete Internationale Stiftung für das Albert-Schweitzer-Spital das Krankenhaus weiter.
Frau Richter hatte den Vortrag so anschaulich auch mit Bilddokumenten vorbereitet, so daß die Zeit wie im Flug verging, eine kleine Pause zwischendurch rundete den Vortrag ab mit selbstgebackenen Keksen von Frau Boger und Frau Kern und Cidre sowie Saft und Wasser. Herzlichen Dank an Frau Richter für den informativen Vortrag.
Eine interessante Trilogie von Ausstellung - Orgelkonzert und Vortrag ging hiermit zu Ende.Die Teilnehmer waren begeistert und für die DFG Mitglieder sowie deren Freunde, Bekannte und Interessierten steht der nächste Vortrag am 22.10.2025 an,
Diesmal ein aktuelles Thema unserer heutigen Zeit: Betrug und Trickdiebstahl mit Schockanrufen, Enkeltrick, Überweisungsbetrug usw. Die Kriminalpolizei Augsburg gibt Tipps, wie man sich davor schützen kann. Der Termin findet im Augsburger Zeughaus Zimmer 112 a im 1. OG statt, Ausrichter DFG Augsburg und Schwaben e.V. - 22.10.2025 um 19.00 Uhr - Eintritt frei - Spenden sind willkommen!
Bürgerreporter:in:Marianne Stenglein aus Augsburg |
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