Spionagetechnik?
Wanzen und Minispione – Abhörtechniken früher und heute
- Das ist das Plakat für den ersten Vortrag im Januar 2026.
- Foto: Repro: Otto Killensbergr
- hochgeladen von Otto Killensberger
Fast wie bei James Bond: „Wanzen und Minispione – Abhörtechniken früher und heute“ lautet der Titel eines spannenden Vortrags, der am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15 Uhr im Radio- und Telefonmuseum Wertingen in der Fére-Straße 1 stattfindet. Der Vortrag verspricht einen faszinierenden Einblick in die Welt der Spionagetechnik – von den Anfängen bis zu modernen Anwendungen.
Referent ist Robert Riedel, Kommunikationstechniker aus Altenmünster, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Funk-, Abhör- und Übertragungstechniken beschäftigt. In seinem Vortrag erklärt er anschaulich und verständlich, wie Abhörtechniken mit sogenannten Wanzen und Minispionen funktionieren und wie sich diese Technik im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat. Dabei schlägt er einen Bogen von frühen, einfachen Abhörmethoden bis hin zu heutigen, technisch ausgefeilten Systemen.
Robert Riedel präsentiert verschiedene Wanzen, Minispione und technische Hilfsmittel, die bei Abhörvorgängen eingesetzt werden, und erläutert deren Funktionsweise, Einsatzmöglichkeiten und technische Hintergründe. Die Besucherinnen und Besucher erhalten so einen realistischen Einblick in die Technik hinter der Spionage – verständlich erklärt und mit vielen anschaulichen Beispielen.
Auch eine KI-Brille (Künstliche Intelligenz Brille) wird vorgeführt. Das ist eine Smart-Glass-Technologie, die Kameras, Mikrofone und Sensoren mit einer integrierten Künstlichen Inteligenz verbindet, um dem Träger freihändig Informationen direkt ins Sichtfeld oder per Audio zu liefern, Aufgaben zu erledigen (wie Übersetzen, Navigieren, Notizen) und die Umgebung zu analysieren, oft als nahtlose Erweiterung des Smartphones, die das klassische Brillendesign mit smarter Funktionalität vereint, wie die Ray-Ban Meta Smartbrille.
Auch ein stylischer Kugelschreiber mit versenkbarer Spitze und einem micro-SD-Slot bis 16 GB Speicher als HD-Videokamera wird gezeigt, der für spontane Aufnahmen in HD-Qualität geeignet ist.
Wissen war schon immer Macht – das galt in der Geschichte ebenso wie heute. Gerade in einer Zeit, in der weltweit zahlreiche politische Konflikte, Kriege und auch Fälle von Wirtschaftsspionage bekannt werden, ist das Thema aktueller denn je. Der Vortrag zeigt, welche Rolle Information und Kommunikation in solchen Zusammenhängen spielen, ohne dabei ins Sensationelle abzurutschen.
Der Vortrag richtet sich an ein breites Publikum: Technikinteressierte, historisch Interessierte sowie alle, die sich für Kommunikation, Sicherheit und Technikgeschichte begeistern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Das Radio- und Telefonmuseum Wertingen ist an diesem Tag bereits von 14 bis 17 Uhr geöffnet und kann vor oder nach dem Vortrag besichtigt werden. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Kommunikationstechnik und bildet einen passenden Rahmen für das Vortragsthema.
Der Eintritt ist frei - Info: www.radiomuseum- wertingen.de
Bürgerreporter:in:Otto Killensberger aus Wertingen |
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