Heute mal ein Märchen für die Enkelkinder
Macht meine Helden zu euren Helden
- Foto: Symbolbild by KI
- hochgeladen von Wolfgang Weiss
Hallo liebe Vorleser, Großeltern und Eltern,
Ich freue mich, dass meine Geschichten rund um Bernhard, Leo, Flitzi und Co. und andere Kuschelwesen den Weg in eure Wohn- und Kinderzimmer finden! Aber bitte lest sie den Kindern nicht vom Handy aus vor oder am Tablett.
Als ich die Abenteuer aufgeschrieben habe, hatte ich natürlich ein bestimmtes Bild im Kopf. Aber das Schöne an Geschichten ist ja, dass sie erst so richtig lebendig werden, wenn ihr eure eigene Fantasie dazutut. Wenn ich mir wünschen dürfte, wie meine Geschichten bei euch zu Hause zum Leben erweckt werden, dann würde das ungefähr so aussehen:
Macht meine Helden zu euren Helden
Ich habe meinen Kuscheltieren Namen wie Bernhard oder Agnetha gegeben. Aber wisst ihr was? Wenn euer Enkel oder Kind einen heißgeliebten Bären namens „Wuschel“ oder einen Tiger namens „Streifchen“ hat – dann tauscht die Namen beim Vorlesen einfach aus! Es ist eure Geschichte. Es wäre wunderbar, wenn die Kinder sich und ihre eigenen Plüsch-Gefährten in den Abenteuern wiedererkennen.
Erst die eigene Fantasie, dann die Bilder
Ich nutze für meine Artikel gerne bunte Bilder, um die Stimmung einzufangen. Aber die schönste Leinwand der Welt ist die Fantasie eines Kindes.
Mein Wunsch: Schnappt euch den ausgedruckten Text und lest ihn vor.
Lasst die Kleinen dann selbst zum Stift greifen. Wie sieht Kuno der Karton aus, wenn er traurig ist? Welche Farbe hat das „Stoffgebirge“ im Schlummerzimmer? Malt eue eigenen Bilder dazu.
Ein Buch zum Anfassen und Weiterbauen
Ich bin ein großer Fan davon, Geschichten greifbar zu machen. Druckt die Abenteuer gerne aus! Bastelt mit den Kindern einen eigenen, magischen Einband – vielleicht mit knisternder Alufolie für den Weltraum-Look oder buntem Tonkarton. So wächst Woche für Woche ein ganz eigenes, echtes Geschichtenuch heran, das man ins Regal stellen, anfassen und immer wieder herausholen kann. Ganz ohne Akku und Display.
Holt die Geschichten ins Zimmer
Wenn Bernhard und Leo im Text auf Entdeckungsreise durch den dunklen Flur gehen oder ein Kissen-Gebirge erklimmen – baut es nach! Schnappt euch die Decken, werft die Kissen auf den Boden und lasst die Kinder die Szenen parallel mit ihren eigenen Kuscheltieren nachspielen. Meine Texte sind nicht nur zum stillen Zuhören gedacht, sondern am liebsten als Regieanweisung für ein großes Toben und Entdecken.
Kurz gesagt: Nehmt meine Geschichten als Funken, aber das Feuerwerk dürft ihr selbst entzünden. Verändert sie, schmückt sie aus, baut sie nach und macht sie zu euren ganz persönlichen Familien-Märchen.
Viel Spaß beim gemeinsamen Träumen und Ausprobieren!
Euer Wolfgang
Bürgerreporter:in:Wolfgang Weiss aus Untermeitingen |
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