Berührende Geschichte Teil VI
Hallo ich bin´s mal wieder, die Smilla ...
- Hallo, ich bin´s, die Smilla
- hochgeladen von Sabine Presnitz
... mit meinem inzwischen jährlichen Bericht.
Wer mich noch nicht kennt, kann gerne meine Geschichte in den links am Ende meiner Geschichte nachlesen.
Ich habe kürzlich an meine „Berührende Geschichte“ vom vorhergehenden Jahr gedacht und mir ist eingefallen, dass meine letzten Sätze lauteten:
„Wir hoffen, dass das Jahr keine unliebsamen Überraschungen mehr für uns bringt.
Und dass die Menschen vernünftiger werden und zum Jahresausklang nicht mehr so viel böllern!!!“
Leider waren beides Wünsche, die nicht in Erfüllung gegangen sind!
Wer den fünften Teil meiner Geschichte kennt, weiß, dass es kein einfaches Jahr für mich und meinen Freund, Kater Einstein, war.
Und leider gab es am Ende des Jahres noch ein sehr trauriges Ereignis für meine Familie. Unser letztes Federbällchen Tweety trat ganz unerwartet seine Reise ins Wellensittich-Regenbogenland an. Es war anfangs schwer, sich daran zu gewöhnen, dass es nun kein Welli-Gezwitscher mehr gibt.
Nach einem furchtbaren Jahreswechsel, der wahrscheinlich nicht nur mich wegen des lauten und lang andauerndem Geböllere in Angst und Schrecken versetzte, verlief das neue Jahr in gewohnten Bahnen.
Mein Freund Einstein holt mich morgens ab, um mich zu seinem Frauchen zu begleiten, wo wir wie immer mit gesunden Leckerbissen verwöhnt werden. Nach meiner anschließenden Gassirunde hole ich meinerseits Einstein ab, um mit ihm den Tag zu verbringen, anfangs kuschelten wir in der Wohnung, später als es wärmer wurde, hielten wir uns mehr im Garten auf. Einstein geht dann auch öfters ohne mich auf Erkundungstour. Meine Aufgabe ist es schließlich den Garten zu bewachen.
Aber pünktlich am Abend ist mein Freund wieder zur Stelle, um mit mir wieder zu seinem Frauchen zum Futtern gehen. Es wurde uns inzwischen zur lieben Gewohnheit, am Abend noch eine gemeinsame Runde zu machen. Natürlich ziehen wir bei unseren gemeinsamen Spaziergängen immer wieder verwunderte Blicke auf uns, „Hund und Katz gehen gemeinsam spazieren, das ist ja fast unglaublich“, lauten dann oft die Kommentare. Das Sprichwort „Wie Hund und Katz“, trifft auf uns nicht zu und wir sind kein Einzelfall – am Ende unserer Straße wohnt mein Hundefreund Leo, der ist auch öfters mit seinem Herrchen und seiner Katze unterwegs. Allerdings wohnen die Fellnase und der Stubentiger im gleichen Haushalt. Einstein und ich kommen ja aus dem Tierschutz und haben in unterschiedlichen Haushalten unser neues Zuhause gefunden, das macht unsere inzwischen vierjährige Freundschaft zu etwas Besonderem.
In unserem Nachbarhaus wohnen zwei Katzen, Gandalf und Lucy, auch sie gehen beide mit ihren Zweibeinern öfters eine kleine Runde.
Überhaupt gibt es bei uns in der Straße viele Hunde und Katzen.
Einstein und ich hatten mit Ricky wieder einen gemeinsamen Katzenfreund, doch leider verschwand Ricky, wie das Jahr zuvor Chipsy, eines Tages spurlos.
Die anderen Katzen interessieren Einstein nicht. Ich dagegen schnüffle schon mal mit Boobo und Jimmy, unseren Nachbarshunden. Und vor allem mit Leo, der ganz verrückt nach mir ist. Dann ist mein Freund Einstein eifersüchtig und straft mich mit Missachtung, d.h. er würdigt mich keines Blickes mehr und begleitet mich auch abends nicht nach Hause.
Den heißen Sommer haben wir ansonsten mit gemeinsamen Dösen im Garten verbracht, mit viel schwitzen, aber meist ohne besondere Ereignisse.
Vor ein paar Wochen allerdings gab es für mich und meine Familie eine große Aufregung:
Ich bekam Nasenausfluß und musste zu einer Rhinoskopie und auch ein CT von meinem Kopf wurde gemacht. Dabei wurde ein Fremdkörper in meinem Kieferbereich entdeckt, der sich als Luftgewehrkugel herausstellte. Ich hatte das ganz verdrängt, dass ich in meinem früheren Leben als Streunerhund wohl mal beschossen wurde. Was sind das nur für Menschen, die Tiere so grausam behandeln?
Zum Glück habe ich jetzt aber eine liebe Familie gefunden, bei der ich inzwischen schon sechs Jahre lebe und kann mein Leben zusammen mit meinem Freund Einstein genießen.
Eure Smilla
Hier noch die links zu meinen anderen Geschichten:
Teil I
https://www.myheimat.de/schwabmuenchen/c-freizeit/eine-beruehrende-geschichte_a3487561
Teil II
https://www.myheimat.de/schwabmuenchen/c-freizeit/eine-beruehrende-geschichte_a3494489
Teil III
https://www.myheimat.de/schwabmuenchen/c-freizeit/eine-beruehrende-geschichte_a3511434
Teil IV
https://www.myheimat.de/schwabmuenchen/c-tierwelt/eine-beruehrende-geschichte-smilla-erzaehlt-weiter_a3534028
Teil V
https://www.myheimat.de/schwabmuenchen/c-tierwelt/hallo-ich-bins-mal-wieder-die-smilla_a3570857
Bürgerreporter:in:Sabine Presnitz aus Schwabmünchen |
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