Interessante Feststellung ...
... nach drei Jahren Meisennachwuchs
- 2024 - Eine Kohlmeise begutachtet den Nistkasten
- Foto: alle Bilder Günter Presnitz
- hochgeladen von Sabine Presnitz
Meisen gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Gartenvögeln in Deutschland.
Die Kohlmeise ist die größte und am weitesten verbreitete Meisenart. Sie ist leicht zu erkennen: Ihr Bauch ist leuchtend gelb gefärbt, während Kopf und Kehle tiefschwarz erscheinen. Ein markanter schwarzer Längsstreifen auf der Brust ergänzt das typische Erscheinungsbild.
Die Blaumeise ist eine der auffälligsten Meisenarten. Mit ihrem kräftig blauen Kopf, den blauen Flügeln und dem leuchtend gelben Bauch ist sie unverwechselbar. Charakteristisch ist auch der weiße Streifen, der sich von Auge zu Auge über die Stirn zieht.
Meisen beginnen meist ab April mit der Brut. Die Weibchen bauen kunstvolle Nester in Baumhöhlen, Nistkästen oder dichten Sträuchern. Typisch ist die Verwendung von Moos, Tierhaaren und Federn als weiches Nestmaterial.
Nach etwa zwei Wochen Brutzeit schlüpfen die Küken und werden von beiden Elternteilen intensiv gefüttert. Viele Meisenarten ziehen im Jahr sogar zwei Bruten groß, um ihren Bestand zu sichern.
Wir hatten drei Jahre hintereinander das Glück, dass auf unserem Balkon Meisen gebrütet haben.
2024 brütete ein Kohlmeisenpärchen, 2025 und 2026 waren es Blaumeisen, die dort ihre Jungen aufzogen.
Das Interessante daran war, dass 2024, 2025 und 2026 die Jungen genau am 19. Mai ausflogen, wie wir anhand unserer Bilder feststellen konnten.
(Bitte auch Bildunterschriften beachten)
Bürgerreporter:in:Sabine Presnitz aus Schwabmünchen |
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